„Nicht jammern, sondern selber machen!“
Deutschland und Europa müssen in Schlüsselbereichen eigene digitale Lösungen anbieten. Sofern hoheitliche Aufgaben berührt sind, soll auch der Staat mit von der Partie sein. Das forderte Dorothee Bär, Staatsministerin im Bundeskanzleramt, Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, auf Digitaler Staat 2021
Es mache keinen Sinn, die Vorherrschaft digitaler Technologien und Plattform aus USA oder China zu beklagen oder gar pauschal von deren Nutzung abzuraten, solange diese schlicht die überzeugendsten Angebote am Markt seien. „Wenn wir selbst keine guten und nutzerfreundlichen Lösungen anbieten, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass andere das Feld bestellen”, so Bär. Ihr Appell: „Nicht jammern, sondern selber machen!“
Kulturwandel macht sich breit
Unter dem Eindruck Coronas hat die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung im vergangenen Jahr enorme Sprünge getan. Doch nicht nur das: In Folge der Pandemie habe sich auch ein Kulturwandel breitgemacht, der bis auf die Strukturen föderaler Zusammenarbeit durchgreift, so Jan Pörksen, Vorsitzender des IT-Planungsrates und Chef der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg.





























































































