Kongress

Digitaler Staat 2018
Der neue März-Termin

Am 20. und 21. März 2018 wird zum 21. Mal der Verwaltungsmodernisierungskongress des Behörden Spiegel in Berlin stattfinden, zum zweiten Mal unter dem Namen „Digitaler Staat“ (vormals „Effizienter Staat“). In diesem Jahr zog der Kongress rund um die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung über 700 Teilnehmer in die Hauptstadt.

Vor diesem Hintergrund schrieb die “Märkische Allgemeine Zeitung” „Was die Hannover-Messe für die Industrie und die CeBIT für die IT-Branche ist, das ist die Fachmesse „Digitaler Staat“ für Deutschlands Behördenwelt“.

Zu diesem Bezug zur CeBIT wird ab dem kommenden Jahr ein weiterer hinzukommen. Denn durch die zeitliche Verlagerung der weltweit größten Messe für Informationstechnik in den Sommer wird der „Digitale Staat“ zukünftig im März die Plattform für den digitalen Transformationsprozess der öffentlichen Verwaltung bei Bund, Ländern und Kommunen sein.

Wie in diesem Jahr wird es auch 2018 drei hauptthematische Säulen geben: E-Government, Digitaler Datenschutz und Arbeit & Personal 4.0. Zusätzlich sollen erstmals auch Start-ups eine Bühne beim „Digitalen Staat“ bekommen, um dort ihre Lösungen für die öffentliche Hand präsentieren zu können. Backstage bietet der Digitale Staat eine Kontaktfläche. Weitere Impulse werden durch die neue Legislaturperiode und die Digitale Agenda 2017 – 2021 gesetzt.

Zum neuen März-Termin wird der „Digitale Staat“ auch den Veranstaltungsort wechseln. Erstmals findet der Kongress im ehemaligen Premierenkino KOSMOS in Berlin statt. Heute wird das damals größte Kino der DDR als Veranstaltungszentrum genutzt und ist nach wie vor in Teilen noch wie ein Kino eingerichtet. Hierdurch wird auch die Präsentation und Diskussion der Inhalte in einem neuen Licht erscheinen. Vorhang auf!

Drei Themenkanäle

  • E-Government: Im ersten Themenkanal werden Themen rund um die Kommunikation, Kollaboration und Partizipation des Staates mit den Bürgern, mit der Wirtschaft und von Behörde zu Behörde beleuchtet. Ob FITKO, das Digitalisierungsprogramm, die neue Digitale Agenda oder der Portalverbund – die nächsten Jahre werden von Projekten geprägt sein, die eine standardisierte und verbindliche Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen ermöglichen sollen.
  • Digitaler Datenschutz: Nach langen Verhandlungen und der finalen Einigung wird im Mai 2018 die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft treten. Diese wird zu einer Vereinheitlichung des europäischen Rechts für Datenschutz führen. Mit dem neuen Themenkanal wird der Kongress auf das Spannungsfeld der digitalen Plattformen zwischen Effizienz und Datenschutz eingehen und neue Anforderungen für Behörden und Unternehmen aufzeigen.
  • Arbeit und Personal 4.0: In diesem Kanal sollen Chancen und Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung der Verwaltungsarbeit für die Behördenmitarbeiter in den Blick genommen werden. Welchen Herausforderungen sich Bund, Länder, Kommunen und Unternehmen im digitalen Zeitalter besonders im Hinblick auf das Personalrecruiting, dessen Qualifizierung und Weiterentwicklung stellen müssen und wie hierbei der aktuelle Stand ist, wird der Kongress aufzeigen und beleuchten.