Referenten

Tor Alvik
Tor Alvik ist Abteilungsleiter in der Fachbehörde „Agency for Public Management and e-Government (Difi) in Norwegen. Seit 2005 ist verantwortlich für die Entwicklung öffentlicher e-ID-Lösungen. Er war verantwortlich für die Entwicklung, die Verwaltung und den Betrieb des norwegischen „ID-Gateways“ und von „MinID“ Heute ist Alvik für die strategische Weiterentwicklung von e-ID in Norwegen verantwortlich. Zusätzlich leitet er auch das Team, das norwegische und europäische Infrastrukturen über die EU-Programme CEF Digital und ISA² verbindet. Die Einführung der eIDAS-Verordnung und die grenzüberschreitenden Authentifizierungsmechanismen sind dabei zentrale Bestandteile.


Manfred Becker
Univ.-Prof. em. Dr. Manfred Becker ist wissenschaftlicher Leiter der eo ipso personal- und organisationsberatung GmbH in Mainz sowie Mittelstandslotse der Landesregierung Rheinland-Pfalz. Als Berater und Trainer begleitet er Unternehmen und Organisationen der öffentlichen Verwaltung im Rahmen personalwirtschaftlicher Projekte. Von 1993 bis 2013 war er Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Martin-Luther-Universität in Halle/Wittenberg. Seine Fachgebiete waren dabei insbesondere die Unternehmensführung, Organisation und Personalwirtschaft. Thematisch beschäftigt er sich unter anderem mit Personalentwicklung, Leadership, Change und Diversity Management, Corporate Social Responsibility sowie Arbeits- und Lebenswelt 4.0. Er studierte, promovierte sowie habilitierte an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.


Ariane Berger
PD Dr. Ariane Berger ist seit 2017 als Referentin beim Deutschen Landkreistag verantwortlich für Fragen der Digitalisierung, des eGovernments und der Verwaltungsmodernisierung und in dieser Funktion u.a. Mitglied des IT-Planungsrates. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften wurde sie zum Dr. jur. an der Freien Universität Berlin promoviert. Im Anschluss an das Referendariat am Kammergericht Berlin war sie als wissenschaftliche Assistentin an der Freien Universität Berlin sowie als Dozentin u.a. in Moskau, München und Berlin tätig, bevor sie sich im Jahr 2016 habilitierte. Als Privatdozentin an der Freien Universität Berlin begleitet sie die bundespolitischen Entwicklungen aus einer auch wissenschaftlichen Perspektive. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen u.a. im Bereich des Verfassungs- und Verwaltungsrechts, des Vergaberechts und des Rechts der Digitalisierung.


Wilfried Bernhardt
Prof. Dr. Wilfried Bernhardt ist seit 2016 Partner der Rechtsanwaltskanzlei Büsing, Müffelmann & Theye sowie Geschäftsführer einer eigenen Unternehmensberatungs-GmbH. Zudem ist er als Honorarprofessor für Internetrecht, E-Government und E-Justice an der Universität Leipzig tätig. Vorher war er von 2009 bis 2014 Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Justiz und für Europa sowie ab 2010 zusätzlicher Chief Information Officer des Freistaates Sachsen und Mitglied des IT-Planungsrates. Er studierte Jura und absolvierte seine Referendarzeit in Augsburg sowie Kempten und promovierte an der Universität Trier.


Nikolaus Bertermann
Nikolaus Bertermann war rund zehn Jahre lang Justiziar eines europaweit führenden Internet-Service-Providers und kann daher bei der Beratung auf vertieftes technisches Know-how, gute Kenntnisse der IT-Branche und langjährige Erfahrung als Unternehmensjurist zurückgreifen. Er berät umfassend, zu allen Formen von klassischen und agilen Softwareerstellungs- und IT-Projektverträgen, zur Nutzung und Anpassung von Open-Source-Software sowie zum Cloud-Computing innerhalb und außerhalb der EU. Herr Bertermann führt Datenschutzaudits durch, berät Unternehmen bei der rechtskonformen Gestaltung von Datenverarbeitungsprozessen innerhalb und außerhalb von Konzernstrukturen und begleitet Mandanten in Projekten zur Umsetzung der Anforderungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung. Für den Verlag C.H.Beck hat er zentrale Vorschriften der DS-GVO kommentiert.


Hartmut Beuß
Hartmut Beuß studierte Volkswirtschaftslehre in Köln und absolvierte anschließend ein Verwaltungsreferendariat beim Land Nordrhein-Westfalen. Mit seinem Eintritt in die Landesregierung wurde er 1987 Dezernent bei der Bezirksregierung Düsseldorf. 1990 wechselte er in das Ministerium für Inneres und Kommunales, wo er zunächst in der Kommunalabteilung unterschiedliche Positionen bekleidete. Im November 2003 wechselte er als stellv. Leiter in die Abteilung Organisation, Verwaltungsmodernisierung, Informationstechnik und Haushalt, deren Leitung er 2008 übernahm. Parallel war er von 2005 bis 2010 als Leiter der Steuerungsgruppe „Verwaltungsstrukturreform, Bürokratieabbau, Binnenmodernisierung“ mitverantwortlich für vielfältige Maßnahmen der Verwaltungsmodernisierung, u. a. auch für die Reorganisation des Landesbetriebs IT.NRW. Seit November 2013 ist er Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnik und in dieser Eigenschaft auch Mitglied des IT-Planungsrates. Seit Oktober 2017 ist er mit seinem Aufgabenbereich im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen angesiedelt.


Frederik Blachetta
Frederik Blachetta ist Mitglied der Geschäftsleitung im Berliner Büro von Strategy&. Der Betriebswirt und Jurist mit Abschlüssen der Freien Universität Berlin und Goethe-Universität Frankfurt ist als strategischer Berater der öffentlichen Verwaltung insbesondere in der Fortentwicklung ihrer IT tätig. Er unterstützt Behörden der Bundes- und Landesverwaltung bei Strategien und Modernisierungsprogrammen von der Initialisierung bis zur Umsetzung. Schwerpunkte bilden Engagements bei Ministerien und Dienstleistern im Rahmen der IT-Konsolidierung, digitaler Innovation und ihrer strategischen sowie organisatorischen Aufstellung.


René Böcker
René Böcker arbeitet seit April 2017 als Referatsgruppenleiter in der Zentrale des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg. Er verantwortet mit seinem Team die querschnittlichen Aufgaben der Informationstechnik für das Bundesamt, insbesondere die Bereiche Projekt- und Prozessmanagement, Datenanalyse, IT-Forschung, elektronische Poststeuerung sowie Budget- und Vertragsmanagement. Er studierte den Diplom Studiengang Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien mit dem Schwerpunkt Südostasien. Seinen Berufseinstieg absolvierte er als IT-Referent im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft in Bonn. Im Jahr 2009 wechselte er als Teamleiter in das IT-Betriebsreferat des Bundesministeriums des Innern nach Berlin.


Marta Böning
Dr. Marta Böning ist seit Dezember 2013 Referatsleiterin für Individualarbeitsrecht in der Rechtsabteilung des DGB Bundesvorstands und dort unter anderem für Fragen des Beschäftigtendatenschutzrechts zuständig. Zuvor hat sie einige Jahre in der arbeitsrechtlichen Lehre und Forschung an der Universität Göttingen und der Universität Oldenburg gearbeitet. Seit 2010 übt sie Vortrags- und Schulungstätigkeiten zum Thema Arbeitsrecht aus, darunter auch zu Fragen des Beschäftigtendatenschutzrechts. Von 2010 bis 2012 war sie für den Aufbau und die Betreuung eines DGB-Beratungsbüros für ausländische Beschäftigte verantwortlich, bevor sie 2013 eine Tätigkeit in einer arbeitsrechtlichen Kanzlei in Berlin annahm. Ihr Studium der Rechtswissenschaften absolvierte sie in Göttingen und Posen in Polen, die anschließende Promotion zur Dr. jur. an der Universität Mainz als Stipendiatin der DFG. Zudem ist Frau Böning ehrenamtliche Richterin am Arbeitsgericht Berlin.


Markus Brakmann
Dr. Markus Brakmann ist Referatsleiter in der Abteilung „Digitalisierung der Landesverwaltung“ im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Zu den Aufgaben des Referates zählen E-Government, die IT-Strategie und die IT-Architektur der Landesverwaltung sowie die Steuerung des Dienstleisters IT.NRW Schwerpunkte seiner Arbeit. Derzeit bilden nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausschreibung die Vorbereitung der landesweiten Einführung des E-Akte sowie der E-Laufmappe einen besonderen Schwerpunkt. Nach dem Studium der Physik und anschließender Promotion an der RWTH Aachen war Dr. Brakmann zuvor im Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW (jetzt IT.NRW) und in koordinierender Funktion im Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen tätig.


Jürgen Breithaupt
Jürgen Breithaupt berät seit über 20 Jahren in der Schnittstelle zwischen Organisation und IT. Er sammelte umfangreiche Erfahrungen bei internationalen Beratungshäusern und baute eine Geschäftsstelle für ein, auf die öffentliche Verwaltung spezialisiertes, Beratungshaus auf. Herr Breithaupt ist zertifizierter ITIL-Expert und IT-Service Management Trainer. Des weiteren spezialisierte Herr Breithaupt sich auf das Management von großen europaweiten IT-Ausschreibungen und erwarb umfangreiche Projektmanagementerfahrungen in IT-Konsolidierungs-, Vorgangsbearbeitungs- und E-Akte-Projekten. Seit Oktober 2014 ist Jürgen Breithaupt bei der T-Systems International GmbH in München tätig und verantwortet dort im Bereich „Public & Health Solution Consulting“ die Themen Cloudifier4Public, Justiz und IT-Service Management. In der Schnittstelle zwischen Vertrieb und Delivery richtet er dabei die Produkte und Dienstleistungen der T-Systems auf die spezifischen Anforderungen der öffentlichen Verwaltung aus.


Ernst Bürger
Ernst Bürger ist seit dem 1. Dezember 2016 Stellvertretender Abteilungsleiter für Verwaltungsmodernisierung & Verwaltungsorganisation im Bundesministerium des Innern. Nach dem Jurastudium und einer Tätigkeit als Anwalt und Repetitor in Münster begann er 1998 im BMI in der Abteilung für Ausländerrecht und war dort maßgeblich am Zuwanderungsgesetz 2001 beteiligt. Von 2001 bis 2005 war er Büroleiter der Staatssekretäre Zypries und Dr. Wewer und übernahm anschließend die Leitung des Grundsatzreferates „Informationsgesellschaft und E-Government“ im IT-Stab. Ab 2008 verantwortete Herr Bürger das Arbeits- und Tarifrechtsreferat und führte in dieser Funktion zahlreiche Tarifverhandlungen für den Bund. Er ist ehrenamtlicher Richter am Bundesarbeitsgericht.


Ralph Bürk
Dr. Ralph Bürk ist seit 2013 Präsident der Führungsakademie Baden-Württemberg. Er ist Diplom-Wirtschaftsingenieur und studierte sowie promovierte in London und Karlsruhe. Von 1982 bis 2016 arbeitete er, nach seinen Tätigkeiten an der Hochschule sowie in einer Stadtverwaltung, bei der Grünenfraktion im Landtag. Hierbei war er für Finanzpolitik, öffentliche Haushalte und Kommunales zuständig. Außerdem war er von 1996 bis 2004 Bürgermeister einer Gemeinde am Bodensee.


Peter Büttgen
Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und Referendariat arbeitete Büttgen zunächst als Justiziar im Rektorat der Universität Bonn. Später war er in unterschiedlichen Funktionen im Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen sowie im Bundesministerium des Innern und bei der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) tätig. Derzeit leitet Büttgen bei der BfDI das Referat 21 (Projekte der angewandten Informatik, Telematik).


Paul Chaffey
Paul Chaffey ist seit 2013 als Staatsekretär von Norwegen im Ministerium für Kommunalverwaltung und Modernisierung tätig. Vorher war er von 2011 bis 2013 Mitglied der Fakultätsleitung für Gesundheitswissenschaft an der Oslo and Akershus University College of Applied Sciences sowie gleichzeitig Vorsitzender der Programmleitung “Forny 2020” des Research Council Norway. Von 2010 bis 2013 war er zusätzlich Mitglied des Vorstandes, und ab 2012 Vorstandsvorsitzender, des Stavanger Center of Innovation Research.


Gunter Czisch
Gunter Czisch ist seit dem 01.03.2016 Oberbürgermeister der Stadt Ulm. Vorher hatte er ab August 2000 den Ersten Bürgermeister der Stadt Ulm mit Leitung des Fachbereichs Zentrale Steuerung inne. Zusätzlich ist er Aufsichtsratsvorsitzender verschiedener städtischer Gesellschaften und alternierender Verwaltungsvorsitzender der Sparkasse Ulm. Vorher war er von 1994 bis 2000 Dezernent und Kreiskämmerer im Bodenseekreis. Er absolvierte seine Ausbildung im mittleren und im gehobenen Verwaltungsdienst und ist Diplom-Verwaltungsfachwirt. Dabei hat er sich thematisch auf Verwaltungsmodernisierung, E-Government sowie IT-Strategien seit 20 Jahren durch unterschiedliche Organisationen, Veranstaltungen sowie Fortbildungen spezialisiert.


Martin Deeg
Für das IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit ist Martin Deeg seit März 2009 tätig, zunächst als Geschäftsbereichsleiter für Technical Services und ab Januar 2012 als Geschäftsführer IT-Produktion. Seit Juli 2014 ist er Leiter des IT-Systemhauses.
Nach seiner Promotion in theoretischer Physik arbeitete er in mehreren internationalen Unternehmen der IT-Branche. Dies umfasste leitende Funktionen im PreSales- und Projekt-Bereich für IT- und Telekommunikationslösungen sowie im Produktmanagement. Die wichtigsten Stationen waren Leiter des PreSales-Bereiches der Service Line Network Services der T-Systems International GmbH und Geschäftsbereichsleiter des Produktmanagement-Bereiches für Managed Services & Solutions in der T-Systems Business Services GmbH.


Frank Dethlefsen
Frank Dethlefsen ist seit 2008 Leiter des GPR AK Neue Technik sowie freigestellter Personalrat in der Stadtverwaltung Köln. Zudem ist er im Verdi Bundesfachbereich Gemeinden als Mitglied der AG Digitalisierung und der AG Rechenzentren tätig. Bereits vorher war er in der Kölner Stadtverwaltung von 1993 bis 2008 Gruppenleiter in der dezentralen Benutzerbetreuung und Fachapplikationsbetreuung. Seine Ausbildung absolvierte er als Anwendungsinformatiker in der Technik und vertiefte sich im Software-Bereich.


Susanne Diehm
Nach einem Studium der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Personalwesen an der FH Ludwigshafen trat Susanne Diehm 1996 in die SAP ein. Sie arbeitete zunächst im Personalwesen und im Vertrieb für verschiedene Branchen. 2011 wechselte sie in den Public Sector, wo sie zuletzt als Vertriebsleiterin für Bundesländer, Hochschulen, Forschungsunternehmen und Berufsgenossenschaften verantwortlich war. Seit März 2015 ist Susanne Diehm in Public Services & Healthcare und Mitglied der Geschäftsleitung SAP Deutschland.


Benjamin Dittwald
Benjamin Dittwald ist seit 2010 Mitarbeiter bei Fraunhofer FOKUS. Seine Forschungsthemen liegen in den Bereichen Open Data, Smart City und Elektromobilität. In diesen Bereichen hat er bei diversen nationalen und internationalen Forschungsprojekten die technische Leitung übernommen.

 


Alexander Dörner
Alexander Dörner leitet den Geschäftsbereich Government bei der Ceyoniq Technology GmbH und ist der Geschäftsführer der itellent GmbH, die sich IT-Compliance und Information Governance widmet. Er ist seit zehn Jahren in dem Bereich IT-Compliance unterwegs und berät Hersteller, Dienstleister und Anwender aus Industrie und Verwaltung in Signatur- und Digitalisierungsfragen. Daneben schreibt er Fachkonzepte, ist Co-Autor der DIN 31647 und Mitglied im DIN, Bitkom und teleTrust. Im Rahmen einer E-Akte Einführung entwickelte er den ersten eIDAS-konformen Signaturprozess mit Langzeitspeicherung nach BSI TR-ESOR.


Axel Drengwitz
Drengwitz ist seit mehr als 15 Jahren in der Management- und Organisationsberatung tätig. In dieser Zeit arbeitete Drengwitz ausschließlich für öffentliche Auftraggeber aller Verwaltungsebenen. Seit 2015 ist Drengwitz bei der msg beschäftigt und leitet den Bereich Management- und Organisationsberatung für die öffentliche Verwaltung. Drengwitz verfügt aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit Auftraggebern im Bereich der öffentlichen Verwaltung über sehr tiefgreifende Kenntnisse in diesem Kundensegment. Seine Kernkompetenzen liegen in der Durchführung von Organisationsuntersuchungen und Geschäftsprozessoptimierungen, hierbei insbesondere mit Bezug zu IT-unterstützten Geschäftsprozessen. Darüber hinaus ist Drengwitz Experte für die Themen E-Government, Open Government und E-Justice und verfügt über nachgewiesene Expertise auf Bundes-, Landes und Kommunalebene in diesen Themenfeldern.


Sven Stephen Egyedy
Sven Stephen Egyedy startete seine Laufbahn im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen mit Verwendungen im heutigen ITZBund, dem Zollkriminalamt sowie auf ministerieller Ebene. Danach arbeitete er im Geschäftsbereich des BMVg im Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung sowie im IT-Amt der Bundeswehr. Die nächsten Stationen waren das European Union‘s Joint Undertaking for ITER and the Development of Fusion Energy („Fusion for Energy“) am Dienstort Cadarache und das Beschaffungsamt im Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums.
Sein fachlicher Schwerpunkt wird durch Universitätsabschlüsse in Wirtschaftsinformatik und Recht sowie einem Examen zum Bauassessor in der Fachrichtung Wehrtechnik, Fachgebiet Informations- und Elektrotechnik geprägt. Seit September 2017 ist Egyedy „Chief Technology Officer“ (CTO) und stellvertretender Leiter der IT-Gruppe im Auswärtigen Amt, wo sein Aufgabengebiet hauptsächlich durch die technisch-operative Steuerung der IT-Gruppe geprägt wird.


Andreas Engel
Prof. Dr. Andreas Engel wurde 1954 geboren. Nach einem Studium der Politikwissenschaften, Geschichte und Philosophie habilitierte er an der Universität Koblenz-Landau im Fach Verwaltungsinformatik. Seit dem Jahr 2004 arbeitet er als Leiter des Amtes für Informationsverarbeitung bei der Stadt Köln und ist gleichzeitig Geschäftsführer des KDN – Dachverband kommunaler IT-Dienstleister in Nordrhein-Westfalen. Zudem ist er Mitglied im Vorstand der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister e.V. – VITAKO.


Matthias Flügge
Dr. Matthias Flügge leitet am Fraunhofer Institut FOKUS den Geschäftsbereich Digital Public Services, der mit derzeit ca. 90 Mitarbeitern die Themen eGovernment und Öffentliche IT bündelt.
Zuvor arbeitete Matthias Flügge in verschiedenen Forschungsinstituten (Heinz Nixdorf Institut, Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung, Fraunhofer ISST).
Er hat Informatik an drei deutschen Universitäten und im europäischen Ausland studiert. An der Technischen Universität Berlin promovierte er zum Thema der semantischen Interoperabilität in verteilten Service-orientierten Infrastrukturen.
In zahlreichen nationalen und internationalen Projekten entwickelt Matthias Flügge Strategien, Architekturen und Lösungen für digitale Verwaltungen und Städte von morgen.


Heiko Franke
Heiko Franke wurde 1969 geboren und begann seine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zum Elektroinstallateur. Später machte er einen IHK-Abschluss zum Organisationsprogrammierer und wurde Teamleiter im Rechenzentrum Nord bei Computercenter Management in Kiel. Im Jahr 2008 absolvierte er an der privaten Fachhochschule AKAD in Pinneberg sein Studium der Wirtschaftsinformatik und anschließend den Masterstudiengang Medien und Bildung an der Universität Rostock. Beruflich war er nach seinem Wechsel aus Kiel zunächst als Datenbankentwickler sowie später als IT-Manager beim Landkreis Uecker-Randow in Pasewalk aktiv. Seit 2012 arbeitet er als IT-Sicherheitsbeauftragter und stellvertretender Datenschutzbeauftragter beim neu gebildeten Landkreis Vorpommern-Greifswald in Pasewalk.


Martin Franzen
Prof. Dr. Martin Franzen absolvierte sein Studium der Rechtswissenschaft, Politischen Wissenschaft, Geschichte und Volkswirtschaftslehre in Heidelberg und Berlin. Nach erfolgreichem Abschluss der juristischen Staatsexamen in Berlin arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin, wo er 1993 promovierte und sich 1999 mit der Schrift „Privatrechtsangleichung durch die Europäische Gemeinschaft“ habilitierte. Seit 2004 ist er Inhaber des Lehrstuhls für deutsches, europäisches, internationales Arbeitsrecht und Bürgerliches Recht an der Universität München.
Franzen ist Mitglied der Ständigen Deputation des Deutschen Juristentages und des Verbandsausschusses des Deutschen Arbeitsgerichtsverbandes. Zudem ist Mitherausgeber der Europäischen Zeitschrift für Arbeitsrecht (EuZA) sowie seit Herbst 2017 Prodekan der Juristischen Fakultät und Beauftragter der LMU für die Selbstkontrolle in der Wissenschaft.


Michael Frehse
Dr. Michael Frehse begann seine berufliche Laufbahn im Jahr 1987 bei der Landesverwaltung Schleswig-Holstein. 1992 wechselte er zum Bundesministerium des Innern (BMI). Nach 17 Jahren beim BMI beendete er seine Tätigkeit dort im Jahr 2009 und wurde 2010 Vizepräsident der Bundespolizei. 2012 ging er zurück zum BMI, wo er heute als Unterabteilungsleiter Z II in der Abteilung Z arbeitet und sich dort unter anderem mit Themen wie Informations- und Kommunikationstechnik, Innerer Dienst und Sicherheit auseinandersetzt.

 


Lars Frelle-Petersen
Lars Frelle-Petersen ist seit 1. März 2018 Geschäftsführer für Digitalisierung und Mitglied der Hauptgeschäftsführung des dänischen Industrieverbands, DI. Er war bis Februar 2018 stellvertretender Staatssekretär für öffentliche Innovation im Finanzministerium und in dieser Position für die Erschaffung eines digitalen kohärenten öffentlichen Sektors verantwortlich. Er war bis Sommer 2017 Generaldirektor der dänischen Digitalisierungsbehörde, die dem dänischen Finanzministerium angegliedert ist. Die Behörde ist verantwortlich für die Umsetzung der digitalen Zielsetzungen der dänischen Regierung und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungsebenen. Lars Frelle-Petersen arbeitet seit 2001 in der Digitalisierung des öffentlichen Sektors. Lars Frelle-Petersen war früher stellvertretender Leiter der dänischen Wirtschaftsbehörde (Finanzministerium) und Digitalisierungschef des Finanzministeriums. Er hat einen Master of Science in Public Administration.


Birgit Frischmuth
Dr. Birgit Frischmuth ist Hauptreferentin im Dezernat Finanzen des Deutschen Städtetages. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften war sie zunächst in Berliner Stadtbezirksverwaltungen tätig, wurde dann Assistentin im Fachbereich Finanzwissenschaft der Humboldt Universität, wechselte 1991 zur Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände und 1993 an das Deutsche Institut für Urbanistik. Zeitweilig war sie auch als Lehrbeauftragte an Hochschulen tätig. Beim Deutschen Städtetag ist sie seit 2001 beschäftigt. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind gegenwärtig u.a. das kommunale Haushalts- und Rechnungswesen, die Finanzierung kommunaler Investitionen, Haushaltskonsolidierung, das kommunale Schuldenmanagement, kommunale Kapitalanlagen, kommunale Sparkassen.


Jürgen Fritsche
Jürgen Fritsche wurde 1964 geboren und arbeitete nach erfolgreich abgeschlossenem Studium der Ingenieurinformatik langjährig als Berater. Später begann er, Aufgaben in der Projektleitung, der IT-Beratung, im Multiprojektmanagement, in der Personalführung und der Kunden- und Geschäftsverantwortung zu übernehmen. Anschließend war Herr Fritsche in verschiedenen Funktionen verantwortlich für den Aufbau und die Leitung von Geschäftseinheiten bei nationalen und internationalen Beratungsunternehmen, vorwiegend im Bereich der öffentlichen Verwaltung.
Seit Anfang 2011 leitet Fritsche die Geschäfte der msg Brancheneinheit Public Sector. Sein Verantwortungsbereich bei msg umfasst die strategische Ausrichtung und den geschäftlichen Erfolg des Geschäftszweiges bestehend aus Beratungs- und Software-Engineering-Einheiten für Kunden der öffentlichen Verwaltung. Zudem ist er Mitglied im Vorstand der Initiative D21, einem gemeinnützigem Netzwerk für digitale Gesellschaft.


Jens Fromm
Jens Fromm ist seit dem 1. Januar 2017 stellvertretender Vorstand im ITDZ Berlin. Vor seiner Zeit beim ITDZ Berlin war er über 10 Jahre für das Fraunhofer-Institut FOKUS in Berlin tätig. Dort leitete er u.a. die Abteilung Digital Public Services, das vom BMI finanzierte Kompetenzzentrum Öffentliche IT, sowie das Common Criteria Certification Labor, eine mit dem BSI partnerschaftlich geführte Einrichtung. Er hat am John F. Kennedy- und Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin Politikwissenschaften und Soziologie studiert und absolvierte mehrere Auslandsaufenthalte u.a. in England, Frankreich, den USA und Polen.


Janna Gall
Janna Gall ist Verwaltungsbeamtin beim Regierungspräsidium Gießen und absolviert aktuell den Masterstudiengang Öffentliches Management an der Universität Kassel. Als Mitglied im Hauptpersonalrat beim Hessischen Ministerium des Innern und für Sport und als stellv. Landesvorsitzende der Deutschen Verwaltungsgewerkschaft Hessen beschäftigt sie sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Im Fokus stehen dabei unter anderem die Einführung der eAkte in der Hessischen Landesverwaltung, die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen in den Mittelbehörden sowie der Beschäftigtendatenschutz.


Guido Gehrt
Guido Gehrt ist seit September 2012 Leiter der Bonner Redaktion des Behörden Spiegel. Seit Beginn seiner Tätigkeit beim Behörden Spiegel im Jahre 2007 befasst er sich inhaltlich in seiner journalistischen Arbeit insbesondere mit der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung sowie Haushalts- und Finanzthemen. Der studierte Politikwissenschaftler ist einer der redaktionellen Leiter des Behörden Spiegel Newsletters “E-Government, Informationstechnologie und Politik. Gehrt ist zudem Programmverantwortlicher der Veranstaltung “Zukunftskongress Bayern” und “Baden-Württemberg 4.0”. Von 2008 bis 2016 hatte er diese Funktion auch für den “Bundeskongress Haushalt und Finanzen” inne, der 2017 im “Digitalen Staat” aufging. Der 41jährige ist zudem vielfältig als Moderator bei Behörden Spiegel-Veranstaltungen, aber auch externen Konferenzen und Kongressen im Einsatz.


Adrian Gelep
Adrian Gelep ist Manager bei PwC im Bereich Public Management Consulting. Vor seinem Masterstudiengang im Bereich Betriebswirtschaftslehre absolvierte er den Bachelor-Studiengang der Wirtschaftswissenschaften. Im Laufe seines Werdegangs war Adrian Gelep an zahlreichen Projekten beteiligt und verfügt über eine umfassende Projekterfahrung. Derzeit ist er verantwortlicher Projektleiter für die Umsetzung der flächendeckenden Verwaltungsreform in der Stadt Köln. Des Weiteren war er stellvertretender Projektleiter bei der Konzeption und Umsetzungsbegleitung eines integrierten Modells zur unternehmerischen Steuerung einer Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung. Darüber hinaus setzte Adrian Gelep seine Expertise bei zahlreichen Projekten im Bereich Haushalts- und Rechnungswesen ein. Neben seinem Schwerpunkt im Haushalts- und Rechnungswesen, gehören Geschäftsprozessanalyse und -optimierung, Planung, Controlling und Berichtswesen sowie Veränderungsmanagement zu seinem Beratungsprofil.


Klaus Gennen
Prof. Klaus Gennen ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und Fachanwalt für Informationstechnologierecht. Er arbeitet seit 2011 in Teilzeit als ordentlicher Professor für Wirtschaftsrecht an der Technischen Hochschule Köln. Dazu ist er seit dem vergangenen Jahr Geschäftsführer der LLR Data Security and Consulting GmbH in Köln. Neben seinen Tätigkeiten als Rechtsanwalt und Universitätsprofessor ist Klaus Gennen Mitglied in verschiedenen Organisationen und Arbeitskreisen, wie beispielsweise der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im DAV, der Gesellschaft für Informatik (GI) sowie dem Bitkom.


Wolfgang Glock
Glock ist seit 2012 IT-Stratege bei der Stadt München. Er leitet ein Expertenteam für E-/Open-Government und Smart City. Dieses treibt die stadtweite Entwicklung dieser digitalen Themenfelder in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen voran und baut das Angebot sukzessive aus. Prozessverbesserung und die Organisation einer modernen Verwaltung spielen dabei eine wichtige Rolle. Außerdem leitet er die Aktivitäten im Rahmen des EU-Horizon2020 Project “Smarter Together” im IT-Bereich für München. Er hat an der TUM München Informatik studiert und hat über 20 Jahre Erfahrung in IT-Projekten in unterschiedlichsten Rollen und Themen.


Andreas Glöckner
Dr. Andreas Glöckner wurde 1979 in Heidelberg geboren. Nach erfolgreichem BWL-Studium an der Universität Mannheim und der Norwegischen Wirtschaftsuniversität Bergen und Forschungsaufenthalten an den Business Schools von Edinburgh und Birmingham promovierte er 2013 an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer. Nach beruflichen Stationen bei der Industrial Development Organization der Vereinten Nationen in Wien (UNIDO) und dem Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung in Speyer arbeitet er seit 2013 in der Grundsatzabteilung für externes Rechnungswesen am Hessischen Rechnungshof in Darmstadt. Neben der Arbeit ist er unter anderem Mitglied in der “Task Force EPSAS Standards” und dem “Comparative International Governmental Accounting Research”-Netzwerk.


Jan Gottschick
Jan Gottschick ist seit 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fraunhofer Gesellschaft und seit 2011 beim Fraunhofer FOKUS. Seine Forschungsthemen liegen in den Bereichen IT-Sicherheit, IT-Betrieb, Agile Software-Entwicklung, Software Architekturen, Micro Services und Cloud. In diesen Bereichen hat er in Forschungs- und Kundenprojekten auf kommunaler Ebene, Bund und Ländern sowie der Europäischen Union mitgewirkt. Insbesondere hat er an der Architektur des “Prozessdatenbeschleuniger” (P23R) mitgearbeitet.


Jürgen Gökemeier
Jürgen Gökemeier absolvierte an der Universität Bielefeld ein Elektrotechnikstudium, bevor er in Bremen an der Entwicklung von Echtzeitanwendungen für Netzleitwarten und später im Software Configuration Management in der Raumfahrtindustrie arbeitete. Anschließend wurde er Leiter in der Softwareentwicklung im kommunalen Rechenzentrum Minden/Ravensburg-Mitte in Lemgo. Anschließend arbeitete er an gleicher Stelle als Sonderbeauftragter für E-Services und Innovationen und ist heute für Internetsicherheit und Innovationen zuständig.


Thomas Haberl
Thomas Haberl ist Gesellschafter der DRACOON GmbH und für das Business Development verantwortlich. Seit 1998 ist der gelernte IT-Systemkaufmann in der IT-Branche tätig und konnte dabei neben einem hervorragenden Kundennetzwerk Geschäftskontakte zu Herstellern und Distributoren gewinnen. Im Systemhaus EDV-BV IT Gruppe mit 30 Angestellten und 12 Millionen Euro Umsatz war er 5 Jahre Gesellschafter und Vertriebsleiter. Seit 2008 ist er im Management von DRACOON und hat das Konzept und die Entwicklung des Unternehmens entscheidend mitgeprägt.
Thomas Haberl arbeitet seit Jahren mit den führenden Behörden in Deutschland zusammen und unterstützt diese in der Umsetzung ihrer digitalen Strategie sowie der Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur.


Eckart Hagenloch
Eckart Hagenloch ist seit 2011 Mitglied der Geschäftsführung der BOC Information Technologies Consulting GmbH, Berlin und dort für die Beratung zu Geschäftsprozess- und Unternehmensarchitekturmanagement sowie Strategie- und Performance-Management verantwortlich. Vorher leitete er 4 Jahre ein Projekt zur Umstellung des Finanzmanagements von der Kameralistik auf die DOPPIK einer Kommune mit mehr als 500.000 Einwohnern. Nach dem Studienabschluss als Dipl.-Ing. für Informationstechnik an der HS Mittweida/Sa. und der TU Dresden begann er seine langjährige Tätigkeit bei der Siemens AG an verschiedenen Standorten und hatte dort Funktionen vom Entwicklungs- und Testingenieur für digitale Schnittstellen über Produktmanagement für systemunabhängige Beratungsleistungen, Projektmanager für mittlere und große IT-Projekte bis hin zum Senior Consultant für Strategie-, Prozess- und Organisationsberatung inne.


Marco Hauprich
Marco Hauprich ist seit Juli 2012 als Senior Vice President „Digital Labs“ für die Deutsche Post AG tätig. In dieser Position betreut er die Identifikation von neuen Geschäftsideen im digitalen Umfeld und die Erprobung dieser am Markt sowie die Umsetzung von Vermarktungskonzepten rund um das Thema „Digital Solutions“. Bis Juni 2012 leitete er die Business Unit Mobile & New Media bei HRS, unter der Europas führendes Hotelportal sämtliche Aktivitäten im mobilen Internet bündelt. Nach seinem Industrial Design Studium an der Bergischen Universität in Wuppertal startete der Diplom-Designer seine berufliche Karriere 1994 als geschäftsführender Inhaber der Bonner Multimedia-Agentur EigenArt. Von 2003 an betreute Marco Hauprich als Senior Projektmanager bei der Deutschen Telekom AG über mehrere Jahre zahlreiche innovative Online-Anwendungen, die mit renommierten Preisen ausgezeichnet wurden. Ab Oktober 2007 war er als Vice President New Technologies für die Deutsche Post AG tätig.


Dirk Heckmann
Univ.-Prof. Dr. Dirk Heckmann ist seit 1996 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Sicherheitsrecht und Internetrecht an der Universität Passau und ebenda seit 2005 Leiter der Forschungsstelle für IT-Recht und Netzpolitik For..Net. Seit 2003 wirkt er als nebenamtlicher Verfassungsrichter am Bayerischen Verfassungsgerichtshof. Ehrenamtlich tätig ist er seit 1999 als Gutachter für den Deutschen Bundestag und Landesparlamente, seit 2007 als sachverständiges Mitglied des Nationalen IT-Gipfels der Bundesregierung sowie seit 2014 als Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik DGRI. 2016 wurde er in die Ethikkommission für automatisiertes und vernetztes Fahren des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur berufen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im IT-Recht mit seinen verfassungsrechtlichen und netzethischen Aspekten, Datenschutz und IT-Sicherheit, E-Government, E-Health, Social Media und Big Data.


Rainer Heldt
Nach dem Mathematikstudium und Tätigkeiten als IT-Projektleiter ist Rainer Heldt seit 2000 im bremischen öffentlichen Dienst als ausgewiesener Experte des bremischen Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesens tätig. Dabei blickt er auf eine fünfzehnjährige Leitungstätigkeit, u.a. als Amtsleiter, in der Landeshauptkasse Bremen zurück. Derzeit ist Heldt Leiter des Referats Reformen im Haushalts- Kassen- und Rechnungswesen bei der Senatorin für Finanzen in Bremen und Gesamtprojektleiter E-Rechnung.


Markus Hild
Dr. Markus Hild ist seit 2013 Prokurist und Leiter des Bereiches “DSV Gruppensteuerung Öffentliche Auftraggeber” im Deutschen Sparkassenverlag. Anfang 2017 übernahm er ergänzend die Geschäftsführung der GiroSolution GmbH, einer 100% Tochter der DSV Gruppe, die sich u.a. auf kommunale Paymentlösungen spezialisiert hat. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre und Südostasienkunde an der Universität Passau folgte eine berufsbegleitende Promotion an der Technischen Universität Kaiserslautern mit der systemtheoretischen Untersuchung einer Sparkassenfusion. Von 1995 bis 2002 war er als Produktmanager und Sparkassen-Consultant in der Finanz-Informatik tätig. Anschließend folgten sieben Jahre als Leiter des Bereiches „Vertrieb und Kommunikation“ im Sparkassenverband Bayern. Im Zeitraum von 2008 bis 2013 hat Dr. Markus Hild als Direktor und Leiter der Abteilung Marktstrategie im Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) die Weiterentwicklung der marktstrategischen Ausrichtung der Sparkassen-Finanzgruppe gestaltet.


Dennis Hilgers
Prof. Dr. Dennis Hilgers ist seit August 2012 als Universitätsprofessor an der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz tätig. Im Oktober 2012 trat er zudem die Nachfolge Prof. Reinbert Schauers als Institutsvorstand des Instituts für Public und Nonprofit Management an. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule in Aachen, arbeitete er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Public Management der Universität Hamburg. 2008 folgte seine Promotion zum Dr. rer. pol., woraufhin er als Senior Researcher und Affiliated Researcher am Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement der RWTH Aachen tätig war. Prof. Dr. Hilgers Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem öffentliche Rechnungslegungsstandards, Innovationsmanagement in öffentlichen Einrichtungen, Open Government/ Open Data und Technologie- und Erkenntnistransfer.


Georg Rainer Hofmann
Georg Rainer Hofmann, Jahrgang 1961, ist seit 1996 Professor an der Hochschule in Aschaffenburg, und dort seit 2010 Direktor des Information Management Instituts. Nach dem Studium der Informatik und Volkswirtschaftslehre an der Technischen Universität Darmstadt promovierte er 1991 bei Prof. Encarnacao (Darmstadt) und Prof. Stucki (Zürich). Vordem war er von 1987 bis 1992 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Abteilungsleiter im Fraunhofer Institut Graphische Datenverarbeitung Darmstadt, und von 1993 bis 1996 Berater (Prokurist) bei der KPMG Unternehmensberatung GmbH in Frankfurt am Main und Berlin. Herr Hofmann ist langjähriger Sprecher der Fachgruppe „Software- und Service-Markt“ der GI e.V. und Sprecher der Kompetenzgruppe „E-Commerce und Digital Markets“ des eco e.V. Die Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit sind Strategien in der Unternehmensführung und Datenverarbeitung, Digitale Prozesse im E-Commerce und Digitale Märkte.


Cathrine Holten
Cathrine Holten ist seit Herbst 2015 Leiterin der Abteilung für Digitalisierung in den Brønnøysund Register Centre und unter anderem für Altinn verantwortlich.
Zuvor war Sie Abteilungsleiterin für Entwicklung und Verwaltung im Gesundheitsministerium und sechs Jahre Vizepräsident von Altinn. Sie hat einen Hintergrund als IT-Beraterin und unter anderem für NAV und für das Modernisierungsministerium gearbeitet.


Regina Holzheuer
Regina Holzheuer (geboren 1982) begann ihre berufliche Laufbahn bei der Bundeswehr in Bad Reichenhall. Nach Ihrem Abschluss als Verwaltungswirtin (FH) war sie in den Bereichen Organisation, Personalmanagement, Wehrrecht, Kulturförderung und IT-Management tätig. Daneben absolvierte sie erfolgreich einen Diplomstudiengang der Wirtschaftswissenschaften an der FernUniversität Hagen mit den Schwerpunkten Wirtschaftsinformatik und Personalführung. Sie verfügt über 7 Jahre Berufserfahrung als IT-Sicherheitsbeauftragte in verschiedenen Dienststellen der Kommunal- und Bundesverwaltungen im süddeutschen Raum.Derzeit ist sie Arbeitsgruppenleiterin IT-Sicherheit und Verwaltung im Landratsamt Esslingen und Moderatorin für den Bereich Baden-Württemberg im Forum der IT-Sicherheitsbeauftragten der Länder und Kommunen.


Marcel Hölterhoff
Nach einem berufsbegleitendem Studium zum Betriebswirt (VWA) und einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium an der Ruhr-Universität Bochum ist Hölterhoff seit 2003 für die Prognos AG im Bereich Managementberatung tätig. Seit 2006 als Projektleiter und seit 2014 als Leiter der Managementberatung, verfügt er über langjährige Erfahrung in der Beratung des öffentlichen Sektors. Zu den Arbeitsschwerpunkten von Hölterhoff gehören Strategie- und Organisationsberatung und Mandate im Bereich Personalmanagement. Hölterhoff leitete u.a. eine durch das BMAS geförderte Studie zu demografieaktiver Qualifizierung auf kommunaler Ebene und begleitete die Zentrale des Goethe-Instituts e.V. bei der Entwicklung ihrer zukünftigen Personalstrategie. Derzeit berät er eine Landeshauptstadt bei einer Reorganisation im Kulturbereich. Hölterhoff ist daneben Co-Autor verschiedener Studien zur Verwaltungsmodernisierung, wie z. B. seit 2016 Co-Autor des Trendreports „Digitalier Staat“.


Marc Horstmann
Marc Horstmann ist Head of Secure Middleware Development und Produktmanager bei der bremen online services GmbH & Co. KG (bos). Nach seinem Studium der Betriebswirtschaft in Kiel wechselte Marc Horstmann direkt in die Softwareentwicklung. Vor allem im Bereich der Architektur sowie der Entwicklung von Middleware-Anwendungen auf Basis von Java Enterprise setzte er seine Schwerpunkte und war einige Jahre als freier Berater im Umfeld von Webstandards, Kryptografie und elektronischen Signaturen tätig. Seit seinem Wechsel zur bos hat er maßgeblich an der Spezifikation des OSCI-Standards sowie der Entwicklung der Sicherheitsmiddleware Governikus mitgewirkt. Aktuell zeichnet er als einer der Entwicklungsleiter für die Middleware-Produkte der bos verantwortlich. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Beratung rund um das Thema beweiswerterhaltende Langzeitspeicherung von Dokumenten auf der Basis von BSI Richtlinien. Gemäß dieser Richtlinien hat bos das Produkt Governikus LZA implementiert, wobei das Productmanagement Marc Horstmann obliegt.


Richard Paul Hudson
Richard Paul Hudson ist Principal IT Consultant bei msg. Er erforscht neue IT-Trends und berät Behörden und Unternehmen zur Digitalen Transformation mit besonderem Augenmerk auf die Gebiete Machine Learning, Kryptographie und Anwendungsarchitektur. Er veröffentlichte vor kurzem ein Buch, das Cyber-Sicherheit und Hacking veranschaulicht.

 


Roland Jabkowski
Roland Jabkowski ist seit Januar 2017 Bevollmächtigter für E-Government und Informationstechnologie in der Hessischen Landesverwaltung. Er studierte Informatik in Linz/Österreich und Betriebswirtschaft an der University of Toronto/Kanada. Im Anschluss bekleidete er Führungspositionen bei IT-Dienstleistungsunternehmen in Österreich, Deutschland und Osteuropa. Vor seinem Wechsel in die Hessische Landesverwaltung war Roland Jabkowski mehr als zehn Jahre Geschäftsführer der Bundesrechenzentrum GmbH in Wien, dem IT-Dienstleister der Österreichischen Bundesverwaltung und marktführender E-Government-Partner der österreichischen Verwaltung.


Günter Junk
Günter Junk ist seit Oktober 2016 Chief Executive Officer (CEO) der Virtual Solution AG. Seine berufliche Laufbahn in der Technologiebranche begann beim US-Konzern Hewlett-Packard unmittelbar nach Abschluss seines Studiums der Nachrichtentechnik an der Universität zu Köln. In Folge war Günter Junk maßgeblich für das Wachstum der Firma Cisco Systems verantwortlich, als Geschäftsführer in Deutschland und später als VP Operation in der gesamten Region EMEA.
Umfangreiche Erfahrung in der Sicherheitsindustrie erwarb Günter Junk bei dem Netzwerksicherheitsspezialisten Astaro und dem Sicherheits-Spezialisten Sophos, zuletzt als General Manager der Sophos Security Group.


Carsten Jürgens
Dr. Carsten Jürgens (geb. 1964 in Braunschweig) ist Mitglied des Sector Public Management Teams von Computacenter Deutschland. In seiner Rolle als Unit Director Core IT Bundesverwaltung zeichnet er sich verantwortlich für die Leitung des Vertriebs für Kunden aus der Bundesverwaltung und für die strategische Entwicklung des Geschäftsfeldes Core IT (Datacenter, Networking und IT-Security). 1996 startete er bei Computacenter als Trainee im Consultingbereich. Er wechselte ins Projektmanagement und verantwortete u.a. als Gesamtprojektleiter den IT-Umzug des Deutschen Bundestages von Bonn nach Berlin. Ab 2005 übernahm er als Direktor Geschäftsfeldentwicklung die Verantwortung für die Entwicklung kundenspezifischer Lösungen und neuer Kundensegmente (Gesundheitswesen, EU/NATO) im neu gegründeten Unternehmensbereich Public, dessen Fokus bis heute dediziert auf Auftraggeber aus der Öffentlichen Verwaltung, Kommunen sowie Landes- und Bundesbehörden liegt.


Guido Kahlen
Guido Kahlen ist Volljurist mit über 37 Jahren Kommunalerfahrung in den Stadtverwaltungen Köln und Bonn. Bis 2016 war er für insgesamt zehneinhalb Jahre Stadtdirektor in Köln und allgemeiner Vertreter der Oberbürgermeister Fritz Schramma und Henriette Reker. Dort war Guido Kahlen unter anderem verantwortlich für neun Bezirksrathäuser, Personal, E-Government und Digitalisierung, Zentrale Dienste, Recht und die Leitung Krisenstab. Darüber hinaus war der Stadtdirektor a.D. tätig als Aufsichtsrat bei den städtischen Beteiligungsgesellschaften Stadtwerke Köln, Rheinenergie, Kölner Verkehrsbetriebe und Netcologne und als Verbandsvorsteher des Zweckverbands “Dachverband der kommunalen IT-Dienstleister in NRW”. Guido Kahlen arbeitete beim IT-Gipfelprozess in der Plattform V “Innovativer Staat – Digitale Verwaltung und Öffentliche IT” und bei der Entwicklung und Umsetzung der Behördennummer “115”.


Markus Kaiser
Markus Kaiser ist seit Mai 2016 Geschäftsführer der Bundesrechenzentrum GmbH.
Der gebürtige Salzburger war zuvor im Siemens Konzern in Österreich und danach international in leitender Position tätig. Von 2011 bis 2015 war er Mitglied der Geschäftsleitung von Atos Deutschland. Der studierte Betriebswirt verfügt über umfassende Expertise im IT-Dienstleistungsbereich sowie langjährige Führungserfahrung. Das BRZ ist der marktführende Technologiepartner des öffentlichen Sektors in Österreich, es entwickelt und betreibt mehr als 400 IT-Anwendungen und E-Government-Lösungen. Darüber hinaus verfügt es über eines der größten Rechenzentren des Landes. Als eines der größten IT-Unternehmen Österreichs beschäftigt das BRZ ca. 1200 Mitarbeiter/innen. Seinen Kunden bietet das BRZ innovative, maßgeschneiderte Produkte, die höchsten Sicherheitskriterien entsprechen. Damit unterstützt das BRZ die Behörden bei der digitalen Transformation, mit dem Ziel das Leben der Bürger/innen und Unternehmen zu erleichtern.


Matthias Kammer
Matthias Kammer, ist seit November 2011 Direktor des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI). Er studierte Rechts- und in Freiburg und Hamburg. Zwischen 1985 und 1994 leitete er mehrere IT-Projekte (u. a. ein neues Meldewesen für Hamburg und das Projekt Sozialhilfe-Automation). Von 1994 bis 1996 war er Leiter des Amtes für Informations- und Kommunikationstechnik der Hamburger Finanzbehörde, ab 1996 Leiter des Amtes für Organisation und zentrale Dienste der Hamburger Verwaltung. Von 2002 an war Kammer verantwortlich für das Projekt zur Gründung des gemeinsamen IT-Dienstleisters Dataport für die Verwaltungen Hamburgs und Schleswig-Holsteins, dessen Vorstandsvorsitzender er von 2004 bis 2011 war. 2005 übernahm er für drei Jahre den Vorsitz von VITAKO. Von 2008 bis 2016 war Matthias Kammer Vorsitzender des Forschungsverbundes ISPRAT e.V., der im Jahr 2016 in das Nationale E-Government Kompetenzzentrum (NEGZ) e.V. umgewandelt wurde und dessen Co-Vorsitzender Matthias Kammer seither ist.


Ulf Kämpfer
Dr. Ulf Kämpfer ist seit 2014 Oberbürgermeister von Kiel. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften und Philosophie in Göttingen und Galway/ Irland arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundestagsageordneten Dr. Michael Bürsch. Von 2000 bis 2001 war Kämpfer zwecks eines Forschungsaufenthalts an der Columbia University in New York als Promotionsstipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Nach seiner verfassungsrechtlichen Promotion an der Humboldt-Universität Berlin und der juristischen Staatsprüfung, war Dr. Ulf Kämpfer bis September 2005 Mitarbeiter im schleswig-holsteinischen Umwelt- und Landwirtschaftsministerium. Im Anschluss war er als Mitarbeiter im schleswig-holsteinischen Ministerium für Justiz, Arbeit und Europa tätig. Von 2008 bis 2012 betätigte er sich als Familien-, Zivil- und Bereitschaftsrichter sowie als Mediator am Amtsgericht Kiel. Bevor er im April 2014 das Amt des Oberbürgermeisters antrat, war Dr. Ulf Kämpfer Staatssekretär und Amtschef des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein.


Jörg Kebbedies
Dr.-Ing. Jörg Kebbedies ist Principal bei der secunet Security Networks AG am Standort Dresden, für die er seit dem Jahr 2000 tätig ist. Aktuell berät er dort im Bereich der Gestaltung sicherheitsrelevanter Prozesse und der Entwicklung von Sicherheitsarchitekturen für Unternehmen und Behörden mit hohen Vertraulichkeitsanforderungen. Von 1978 bis 1983 studierte er Technische Kybernetik und Automatisierungstechnik an der TU Dresden, wo er auch 2013–2017 zum Thema „Beschreibung, Verarbeitung und Überprüfung clientseitiger Policies für vertrauenswürdige Cloud-Anwendungen“ promovierte. Als Ingenieur für Automatisierungslösungen in der EKO Stahl GmbH (1985 bis 1991) lag der berufliche Schwerpunkt in der Vernetzung von Industrieanlagen. Ab 1991 arbeitete Dr. Kebbedies als Netzwerkarchitekt im Systemhaus Scheuschner GmbH. Bei secunet begann seine Profilierung zum IT-Sicherheitsberater, Schwerpunkte Web- und Portaltechnologien in Verbindung mit PKI-, Identity- und Rollenkonzepten. Ab 2010 verantwortete er als Architekt und bis 2015 als Teamleiter die Entwicklung einer vom BSI zugelassenen IT-Prozessplattform.


Ulrich Keilmann
Dr. jur. Ulrich Keilmann ist Leiter der Abteilung für überörtliche Prüfung kommunaler Körperschaften beim Präsidenten des Hessischen Rechnungshofs. Außerdem ist er als Lehrbeauftragter an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer und zeitweise an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz tätig. Zuvor war er stellvertretender Leiter der Abteilung Staatsvermögens- und schuldenverwaltung, kommunaler Finanzausgleich und Bau- und Immobilienmanagement im Hessischen Ministerium der Finanzen. Als Abgeordneter an das Auswärtige Amt war er in der Vergangenheit bei der Deutschen NATO-Vertretung in Brüssel tätig. Von 1997 bis 2009 leitete Keilmann das Grundsatzreferat in der Haushaltsabteilung des Ministeriums der Finanzen Rheinland-Pfalz. Als Referent war er im Bundesministerium der Verteidigung (Bonn) und im Bundesministerium der Finanzen (Bonn) tätig.


Annette Kirchner
Annette Kirchner ist Jahrgang 1968. Ihr Studium der Informatik hat sie mit dem Universitäts-Diplom abgeschlossen. Während Ihrer Tätigkeit für ein weltweites IT-Consulting-Unternehmen könnte Frau Kirchner umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Business- und IT-Strategie, Digitalisierung, Business Process Management und Prozessoptimierung sammeln. Seit 2007 ist Frau Kirchner beim Deutschen Patent- und Markenamt tätig. Dort leitet Sie seit 2011 das Referat „Management für Prozesse und Service Orientierte Architektur (SOA)“. Frau Kirchner ist Sprecherin der ARIS User Group und im Beirat des Expertennetzes Prozessmanagement in der öffentlichen Verwaltung. Das Deutsche Patent- und Markenamt stellt sich seit vielen Jahren dem Thema Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung. Inzwischen können Kunden auf ein breites Portfolio an elektronischen Dienstleitungen zugreifen. In nahezu allen Schutzrechtsbereichen des DPMA wird medienbruchfrei digital gearbeitet. Basis dafür ist ein amtsweites und mit der Strategie des Amtes verknüpftes Geschäftsprozessmanagement.


Ralf Kleindiek
Dr. Ralf Kleindiek ist seit Januar 2014 Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Zuvor war er Staatsrat der Behörde für Justiz und Gleichstellung Hamburg. Seinen ersten beruflichen Kontakt mit einer Bundesbehörde hatte er von 1999 – 2002 in der Stabstelle „Moderner Staat – Moderne Verwaltung“ und als Leiter der Projektgruppe „BundOnline 2005“ im Bundesministerium des Innern. Danach war er bis 2011 im Bundesjustizministerium in unterschiedlichen Positionen tätig. Er leitete zunächst fünf Jahre lang das Büro der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. Im Anschluss war er Unterabteilungsleiter und Leiter des Leistungsstabes des Bundesjustizministeriums. Seine letzte Station im Bundesjustizministerium nahm er als Unterabteilungsleiter in der Zentralabteilung und Beauftragter für IT wahr.


Dr. Christian Knebel
Dr. Christian Knebel ist seit 2007 Geschäftsführer der publicplan GmbH, deren Fokus auf der Umsetzung von komplexen E-Government-Verfahren sowie der Entwicklung von Open-Source-basierten Lösungen für die Öffentliche Verwaltung liegt. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler verantwortet die strategische Unternehmensentwicklung und hat mit 40 Mitarbeitern die Entwicklung der Produkte deGov (Open-Source-CMS auf Basis von Drupal 8), GovBot (Chatbot für die Verwaltung) und GovChat (sicherer Messenger für Behörden) bei der publicplan GmbH vorangetrieben. Dr. Christian Knebel arbeitete zuvor bei verschiedenen IT-Unternehmen und war unter anderem Prokurist sowie Mitglied des Beirats der cosinex GmbH. Darüber hinaus war er als Lehrbeauftragter für den Themenbereich IT-Consulting und Unternehmensführung im Studiengang E-Government bei der Hochschule Rhein-Waal tätig.


Per Tejs Knudsen
Per Tejs Knudsen hat an der Dänischen Technischen Universität (DTU) Bauingenieurswesen studiert und arbeitet seit über dreißig Jahren als Softwareentwickler. Zu Beginn seiner Karriere gründete er die Firma PPU Software, die später zur Maconomy A/S wurde. Im Jahre 2000 wurde Maconomy an der Börse von Kopenhagen notiert. Kurz darauf verließ Per Tejs Knudsen die Firma und gründete im Jahr 2002 das Unternehmen cBrain, welches er 2006 an der Börse notieren ließ. Per Tejs Knudsen ist zudem Mitglied des Advisory Boards am „Institut für Informatik und Mathematische Modellierung“ an der Dänischen Technischen Universität sowie Mitglied des Aufsichtsrats von Dansk IT, einer Vereinigung dänischer IT-Profis.


Roman Konzack
Roman Konzack ist seit 2010 am Fraunhofer-Institut FOKUS und verantwortet hier die Forschungskommunikation für den Geschäftsbereich Digital Public Services. Er ist zudem für die Aktivitäten im Fraunhofer FOKUS eGovernment-Labor zuständig, das mit über 60 Mitgliedern seit 14 Jahren ein wichtiges Forum für Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft rund um die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung darstellt. Vor seinem Einstieg bei Fraunhofer war Roman Konzack in unterschiedlichen Agenturen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Werbung tätig. Er hat Politikwissenschaften, sowie deutsche und russische Philologie in Berlin und Moskau studiert.


Bernd König
Bernd König ist Director Product Line bei Akamai und verantwortet das Security Product Management für EMEA. Er unterstützt Unternehmen mit Strategien im Bereich Datensicherheit. Bernd König verfügt über langjährige Erfahrung bei der Einführung von Cyber-Sicherheitslösungen. Er war 30 Jahre lang Offizier in der Deutschen Bundeswehr mit speziellen Hochsicherheits-Aufgaben im Bereich “Elektronischer Kampf” (operative IT-Security, Telekommunikation, Kryptographie). Als CISO für die Rechenzentren der Deutschen Bundeswehr im Projekt HERKULES, dem größten europäische IT-Outsourcing-Projekt, hatte er über 3 Jahre die Verantwortung für die Operative IT-Security. Dabei handelte es sich um eine Öffentlich-Private Partnerschaft zwischen der Deutschen Bundesregierung, Siemens und IBM. Danach war er über 3 Jahre für Siemens tätig im Bereich Vertragsmanagement für IT-Security und -strategie. Bevor er zu Akamai kam war Bernd König bei T-Systems und Telekom-Security tätig.


Alfred Kranstedt
Dr. Alfred Kranstedt hat in Bielefeld Physik und Informatik studiert (Abschluss Diplom-Informatiker) und in Informatik im Fachgebiet “wissensbasierte Systeme, künstliche Intelligenz” promoviert. Seit 2006 ist Dr. Kranstedt in der Bundesverwaltung tätig, nach Stationen im BKG und der Deutschen Nationalbibliothek seit 2009 im ZIVIT, jetzt ITZBund. Im ZIVIT war Dr. Kranstedt zunächst als Referatsleiter in verschiedenen Funktionen in der Softwareentwicklung und im IT-Betrieb tätig, seit September 2013 war er als Abteilungsleiter im IT-Betrieb eingesetzt. Seit dem 01. Juli 2017 ist er Direktor des ITZBund.


Michael Krause
Michael Krause ist bei der BWI Informationstechnik GmbH tätig, wo er zwischen 2007 und 2016 Leiter Büro der Leitung, Compliance Officer und Leiter Interne Revision, war. Seit Dezember 2016 ist er Mitglied der Geschäftsleitung und Leitung Account Management.  Die Position eines Principal Business Development Manager nahm er zwischen 2000 und 2002 bei der Siemens Business Services GmbH & Co. OHG ein. Dann folgte dort seine Tätigkeit als Leiter Strategie (2002-2006) bevor er von 2006 bis 2007 bei der Fujitsu Siemens Computers IT Product Services (ITPS) beschäftigt war (Leiter Strategie). Von 1995 bis 1999 war er bei der Siemens Nixdorf Informationssysteme AG Siemens Nixdorf Informationssysteme AG tätig. Zwischen 1999 und 2000 war er als Business Development Manager bei der Siemens IT Service GmbH & Co. OHG.


Dirk Kretschmar

Dirk Kretzschmar ist Diplom-Ingenieur für Informationstechnik und seit mehr als 10 Jahren IT Security Experte. Von 1999 an leitete Kretzschmar die internationale Vertriebsorganisation für Plattformen und Applikationen im Mobilfunk bei der Siemens AG. 2006 wechselte er zu EADS und übernahm die Leitung des Organisations- und Projektaufbaus sowie die Prozessgestaltung für den Aufbau des deutschen digitalen Polizeifunknetzes BOSNET. Ab 2009 verantwortete er für Rohde & Schwarz PMR das weltweite operative Geschäft. Im Juli 2011 wurde Kretzschmar Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter des Vertriebes und der Entwicklung Kryptosysteme bei Rohde & Schwarz SIT in Berlin.Im Juni 2015 übernahm Dirk Kretzschmar die Geschäftsführung der TÜV Informationstechnik und ist für den Geschäftsbereich IT der TÜV NORD GROUP verantwortlich. Im Januar 2018 gründete er die TÜV NORD IT Secure Communications, in der die IT Security Beratung für Betrieb und Planung von Telekommunikations- und IT-Netzen gebündelt wird.


Ronald Koß
Koß ist bei der KPMG AG WPG als Director Public Sector Consulting tätig. Seit mittlerweile mehr als 16 Jahren nimmt er Aufgaben in der Managementberatung im Digitalisierungsumfeld war. Für über 34 Kunden trug er die Verantwortung in über 60 Projekten, davon ca. 70% Public Sector-Mandate. Als externer Berater war Ronald Koß als Controlling- und IT-Leiter tätig. Er kennt die Bedürfnisse und Erfordernisse rund um Digitalisierungstrends und –projekte, aus unterschiedlichsten Perspektiven. Koß sammelte umfangreiche Projekterfahrung im Einsatz rund um Bundesministerien, SetUps mit föderalen Projektstrukturen und der Eidgenössischen Verwaltung in der Schweiz. Er war verantwortlich für das Projektmanagement und -controlling von vier Großprojekten. Koß sammelte während einer Digitalisierungsinitiative im Mittleren Osten Erfahrungen. Er ist Autor mehrerer Digitalisierungsstudien und einschlägiger Fachbeiträge zum Thema Reifegradmessung und Digitale Transformation im Controlling.


Georg Kuhnert
Georg Kuhnert leitet als Senior Business Consultant im Bereich Public Sector Consulting der msg systems ag seit mehreren Jahren Projekte zur Umsetzung der E-Rechnung sowohl für Bundes- als auch für Landesbehörden. Der Diplom-Politikwissenschaftler verfügt aus zahlreichen Digitalisierungs- und Einführungsprojekten zur E-Rechnung in der öffentlichen Verwaltung über einen breiten Überblick und über tiefgehende Umsetzungsexpertise. Durch seine jahrelange Erfahrung gilt Georg Kuhnert als ausgewiesener Fachmann für die E-Rechnung. Insbesondere die Wissensvermittlung der Praxiserfahrung bei der Implementierung in Form von Vorträgen und Seminaren ist ihm ein wichtiges Anliegen.Vor seinem Wechsel zur msg systems ag war er mehrere Jahre für einen auf den öffentlichen Sektor spezialisierten mittelständischen ERP-Softwareanbieter als Berater für den Bereich Prozessberatung, Finanzverwaltung (insb. E-Rechnung) und Logistik sowie Qualitätssicherung zuständig.


Thomas Langkabel
Thomas Langkabel ist der National Technology Officer von Microsoft Deutschland. Nach seinem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik beschäftigt er sich seit mehr als 25 Jahren mit Informationstechnik und Verwaltungsmodernisierung, ist im Vorstand des Arbeitskreises „Digitale Verwaltung“ des BITKOM, engagiert sich in mehreren Institutionen und zivilgesellschaftlichen Initiativen, beispielsweise dem NEGZ Nationales E-Government Kompetenzzentrum, im Vorstand und den Arbeitsgruppen „Innovativer Staat“ und „Digitale Ethik“ der Initiative D21 e.V. und als Kuratoriumsmitglied von Fraunhofer FOKUS.


Roland Ledinger
Ursprünglich war Roland Ledinger in der Privatwirtschaft beschäftigt. Seit 1987 ist er in der Bundesverwaltung tätig.  Zu Beginn war er zuständig für das Zentrale Ausweichsystem des Bundes, Kanzleiinformationssysteme und die Anfänge von ELAK-Anwendungsbereichen. Mit der Einrichtung eines eigenen Bundesministeriums für Gesundheit und Konsumentenschutz im Jahre 1989 übernahm er die Leitung des ADV-Bereiches. Ab 1995 war er Leiter der IT-Rechenzentren des Bundeskanzleramtes. Ab September 2001 übernahm er die Projektleitung des Projektes „ELAK im Bund“. Ab 2005 war er Leiter des Bereiches IKT-Strategie des Bundes im Bundeskanzleramt. Darüber hinaus war er Geschäftsführer der Plattform Digitales Österreich (E-Government Kooperation Bund, Länder, Städte, Gemeinden, Wirtschaft und Hauptverband) sowie Präsident der ADV (Arbeitsgemeinschaft Datenverarbeitung). Seit Januar 2018 wurden die Agenden im Bundesministerium für Digitalisierung gebündelt.


Matthias Lichtenthaler
Matthias Lichtenthaler (PMP) ist Head of Digital Transformation im Bundesrechenzentrum Österreich. Er verantwortet die Massnahmen zur Umsetzung der ganzheitlichen Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung in Österreich und koordiniert verschiedene Initiativen der Verwaltung für ein Digitales Österreich – auch in gemeinsamen Projekten mit der Privatwirtschaft. Zuvor hatte er den Bereich Digital für Accenture Österreich verantwortet und blickt auf eine langjährige Erfahrung als Program Manager und Project Management Coach für digitale Projekte zurück. Fachlich beschäftigt er sich insbesondere mit den Fragestellungen im Umfeld des digitalen Information Management – wie z.B. Artificial Intelligence, Cognitive Computing, Content Analytics und Management unstrukturierter Daten – sowie aktuell auch mit den Fragen der Anwendbarkeit der Blockchain-Technologie in der öffentlichen Verwaltung.


Joachim Lohkamp
Joachim Lohkamp ist Unternehmer und Tech-Enthusiast. Derzeit ist er Gründer und CEO von Jolocom, einem Berliner Startup, das dezentralisierte Tools entwickelt, mit denen Sie Ihre eigene digitale Identität generieren können, um die Verknüpfung und Zuordnung von Daten zu unterstützen. Außerdem ist Joachim ein Konnektor für Ouishare, Mitgründer und Vorstandsmitglied des Blockchain Bundesverband e.V., sowie Advisor für den Blockchain Hub.


Hans-Henning Lühr
Hans-Henning Lühr ist Dipl.-Verwaltungswirt. Er studierte Rechtswissenschaften, Betriebswirtschaft und Geschichtswissenschaft an der Universität Bremen. Er war nach Ausbildung und Studium in verschiedenen öffentlichen Verwaltungen tätig. 2003 erfolgte seine Berufung zum Staatsrat im Finanzressort. Er ist inzwischen der dienstälteste Finanzstaatssekretär/-rat in Deutschland. Seine Aufgabenschwerpunkte: Finanzplanung, Haushalt, IT und eGovernment, Personal- und Verwaltungsmanagement für die Freie Hansestadt Bremen. Mitgliedschaft in Gremien: u.a. stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates von Dataport und Mitglied des Präsidiums der Vereinigung Kommunaler Arbeitgeber (VKA). Er vertritt Bremen im IT-Planungsrat des Bundes und der Länder. Im November 2017 wurde ihm der Award “eGovernment CIO des Jahres 2017” verliehen.


Carsten Maßloff
Carsten Maßloff, Jahrgang 1971, ist seit 2016 Geschäftsführer der Ceyoniq Technology GmbH und verantwortet das Consulting und den Vertrieb in der DACH-Region. Neben den Schwerpunktbranchen Energieversorgung und Government liegt der Fokus auf dem ECM-Projektgeschäft sowie den aktuellen Informationssicherheits- und Datenschutzanforderungen. Zuvor war er fast fünf Jahre lang in gleicher Position bei der Ceyoniq Consulting tätig, die im November 2016 mit der Ceyoniq Technology verschmolzen ist. In der Ceyoniq Consulting sammelte er seit 2012 nicht nur wertvolle Erfahrungen als Geschäftsführer, sondern auch in der Vertriebsleitung. Zuvor war Maßloff von 2004 bis 2011 als Bereichsleiter der BTC Business Technology Consulting AG tätig.


Christian Rupert Maierhofer
Der VWA Betriebswirt Christian Rupert Mayerhofer ist General Director A/V bei Software Solution 360°Bechtle GmbH & Co. KG, IT-Systemhaus Bonn/Köln. Davor war er dort Abteilungsleiter eGov Solution und Sales Executive eAkte & Nato. Zwischen 2009 und 2011 war er Geschäftsführer der CARAM Racing UG. Zwischen 2002 und 2008 war er Key Account Manager bei der Arxes NCC AG.

 


Ulrich Meister
Ulrich Meister ist seit 2017 Vorsitzender der Geschäftsführung der BWI GmbH. Davor war er bei Wipro Technologies als CEO tätig. In der Vergangenheit hat er für die Kreditanstalten Dresdner Bank, BHF-Bank, HELABA/Landesbank Hessen-Thüringen und Deutsche Bank AG gearbeitet. Außerdem war er bei T-Systems in verschiedenen Funktionen tätig, darunter Leiter für Systemintegration.

 


Thomas Meyer
Digital Marketing und Markenstrategie sind die Hauptaufgaben von Thomas Meyer. Als Mitglied des Management-Teams treibt er die Wachstumsstrategie und die Marktreichweite von Adobe in der Region Zentraleuropa voran. Meyer hat an der Technischen Universität Braunschweig im Bereich Internationales Management promoviert. Vor seinem Wechsel 2016 zu Adobe war er 16 Jahre lang für McKinsey & Company tätig. Dort beriet er große Marken branchenübergreifend und leitete das globale ROI-Kompetenzzentrum Brand Strategy & Marketing.


Dirk Meyer-Claassen
Dirk Meyer-Claassen leitet seit 2017 das Referat “Berliner IKT-Strategie, Barrierefreiheit, IKT-Recht und Haushaltsangelegenheiten”. Außerdem obliegt ihm die kommissarische Leitung der Abteilung “Verwaltungsentwicklung, IKT-Steuerung, E-Government, Geschäftsprozessmanagement” der Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin. Erfahrung in IT-Strategien und im E-Government sammelte durch seine Arbeit in verschiedenen landes- und bundesweiten Arbeitsgruppen in den Themenbereich.


Sabine Möbs
Sabine Möbs ist Professorin für Wirtschaftsinformatik und International Business an der DHBW Heidenheim. Sie koordiniert und entwickelt europäische und nationale Forschungsprojekte, darunter ÖWR (Offene Wissensressourcen in der öffentlichen Verwaltung) und EAGLE (EnhAnced Government Learning). Sie ist tätig in den Bereichen digitales Lernen, Internationalisierung im Hochschulbereich sowie User Experience (UX) im Kontext von Engineering und Informatik. Sie promovierte in Irland und ist als Wissenschaftlerin tätig im Bereich Software Engineering. Sie war Leiterin der Software-Entwicklung und Geschäftsführerin in verschiedenen IT-KMUs. Sie ist eine erfahrene Beraterin, Moderatorin und Projektmanagerin (mehr erfahren).


Christian Mohr
Christian Mohr leitet den Innovationsbereich bei KPMG Deutschland. Er führte das KPMG-interne Corporate Innovation-Konzept ein und baute die Abteilung KPMG Innovation auf, die Mandanten im Kontext von Ende zu Ende Innovationsmanagement und Wandel berät. Dazu zählen unter anderem Formate zur Vermittlung von agilem Arbeiten, die Konzeption und Ausrichtung von Innovation Sessions zur Lösung komplexer Fragestellungen, Assessments zur Verortung der Innovationsfähigkeit von Organisationen sowie die Steuerung des Innovationsprozesses mit kollaborativen Plattformlösungen für Ideenmanagement und den Ausbau des Innovations-Ökosystems.


Peter Morwinski
Peter Morwinski ist seit 2007 bei der Bechtle IT-Systemhaus Bonn/Köln GmbH & Co. KG als “Leiter Technologie Center / IT-Sicherheit” tätig. In dieser Funktion verantwortet er neben allen Aufgaben innerhalb der Organisationseinheit des Technologie Center auch das Qualitäts- und Sicherheitsmanagement des Unternehmens. Aktuell verantwortet er den Aufbau des Information Security Management System nach BSI IT-Grundschutz und ISO 27001, sowie alle operativen Aufgaben in Bereich IT-Sicherheit des IT-Systemhaus Bonn/Köln. Für die Bechtle AG ist er auch in der Rolle als “Service Manager” für alle Dienstleistungen im Kundensegment der Bundeswehr und öffentlichen Auftraggebern verantwortlich.


Sabine Möwes
Nach Abschluss ihrer Ausbildung arbeitete Sabine Möwes in verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung Köln. Sie verantwortete im Presse- und Informationsamt die Einführung des städtischen Internetauftrittes und leitete viele Jahre die Dienststelle E-Government und Online-Dienste mit einem umfangreichen Aufgabenspektrum. Seit September 2017 ist sie Leiterin der neu gegründeten Stabsstelle Digitalisierung.

 


Dennis Müller
Nach dem Abitur nahm Dennis Müller eine achtjährige Tätigkeit als Diplom-Rechtspfleger (FH) auf und schloss ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Trier und der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz ab. Es folgte ein Rechtsreferendariat im Bezirk des Oberlandesgerichts Koblenz. Von 2011 bis 2013 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Noerr LLP (Frankfurt am Main). Von 2013 bis 2015 war er als Richter am Landgericht Koblenz sowie beim Amtsgericht St. Goar in verschiedenen Rechtsgebieten tätig. 2015 wurde er abgeordnet zum Ministerium der Justiz und war dort im Referat für „Informations- und Kommunikationstechnologie“ tätig. Seit 2017 ist er Leiter des Referats „eJustice – Elektronischer Rechtsverkehr, Elektronische Akte in der Justiz, Organisationsberatung“ sowie Leiter des Programms zur flächendeckenden Einführung der elektronischen Akte in der rheinland-pfälzischen Justiz. Zudem ist er Lehrbeauftragter der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.


Markus Müller
Markus Müller leitet seit August 2016 gemeinsam in einem Jobsharing-Modell mit Frau Dr. Ute Preising das Referat „Grundsatzfragen der Arbeitspolitik und der Arbeitskräftesicherung“ im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Das Referat ist u.a. zuständig für die Identifizierung neuer Methoden und Ansätze für eine zukunftsgerechte Gestaltung der Arbeitswelt, arbeitspolitischer Innovationen sowie Arbeitskräftequalifizierung, insbesondere vor dem Hintergrund der Digitalisierung. Davor war er zwischen 2008 und 2016 Referent im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik, zuständig für Beratung und Vermittlung der Bundesagentur für Arbeit, und ein Jahr im Ministerbüro des BMAS tätig. Nach dem Studium (1998 bis 2004) an den Universitäten Marburg, Prag und Hamburg hat der studierte Diplom-Politologe seine berufliche Laufbahn als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einem Abgeordneten des Deutschen Bundestages begonnen.


Sören Müller
Sören Müller ist Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und seit 2011 bei der Materna Gruppe in verschiedenen Themenbereichen tätig. Dazu gehört die Konzeption und Entwicklung IT-gestützter Lösungen im Bereich Lernmanagement mit Fokus auf die Erforschung innovativer E-Learning Formate. Aktuell treibt der IT Experte bei der Materna TMT GmbH die Weiterentwicklung und den Ausbau neuer Technologien und ihre Transformation in Anwendungsfelder für Behörden und Unternehmen voran. Dazu gehören die Themen Chatbots, Sprachassistenten und mixed reality.


Torsten Müller
Torsten Müller ist Director für Public Sector Consulting bei der KPMG AG WPG. Sein Fokus liegt auf der  Beratung von Trägern der Sozialversicherung und Mandanten in der öffentlichen Verwaltung im Besonderen bei der Transformation von Organisationen und Geschäftsprozessen. Für die Umsetzung der Digitalisierung und Automatisierung baut er auf ein fundiertes technisches Wissen auf und bringt umfangreiche Erfahrungen hinsichtlich einer optimalen Zusammenarbeit zwischen der Fachorganisation und der IT mit.
Torsten Müller ist Diplom-Ingenieur für Konstruktions- und Entwicklungstechnik und hat vor der KPMG bis 2011 über 15 Jahre zahlreiche Großprojekte bei einem führenden IT-Integrator erfolgreich gemanagt. Darüber hinaus leitete er strategische Geschäftsfelder wie eHealth/Telematik.


Ralf Münchow
Ralf Münchow arbeitet im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der Projektgruppe Wissenschaftsjahr 2018 „Arbeitswelten der Zukunft“. Vor dieser Tätigkeit nahm er Aufgaben in anderen Bereichen des BMBF wahr und arbeitete als Geschäftsführer verschiedener gemeinnütziger Organisationen.

 

 


Rainer Münster
Rainer Münster ist seit 2005 für die SAP Beratung tätig. Zuerst als Principal Consultant und ab 2006 als Consulting Manager für den Bereich der öffentlichen Verwaltung. Seit 2015 verantwortet er zusätzlich als Consulting Director das Beratungsgeschäft für die neue Industrie Sports&Entertainment. Vor 2005 war er als Diplom-Informatiker in verschiedenen Beratungspositionen in internationalen Ingenieurbüros in Organisations-, Strategie- und IT-Rollen tätig. Dies umfasste leitende Funktionen im Produktmanagement, im Unternehmensprozessmanagement, für innovative IT-Solutions oder in der Unternehmenskommunikation. Er war u.a. an kommunalen Verkehrsinfrastrukturprojekten beteiligt. Zudem ist Hr. Münster Auditor für integrierte Managementsysteme nach der ISO 9001 sowie Mentor für junge Start-ups.


Helmut Nehrenheim
Helmut Nehrenheim ist Referent beim Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für Informationstechnik (CIO) im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW. Seit 2007 ist er im Referat für IT-Koordinierung Bund/Länder/EU u. a. verantwortlich für die ressortübergreifende Kommunikationsinfrastruktur der Landesverwaltung, der Verwaltungssuchmaschine NRW und dem IT-Verfahren Online-Sicherheitsprüfung (OSiP). Von 2001 bis 2007 leitete er den IT-Betrieb des Innenministeriums NRW Zuvor war er bei IT.NRW (vormals Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik) im Bereich Datenkommunikation beschäftigt.


Olaf Neumann
Olaf Neumann leitet mit der Zentralen Organisation beim Landratsamt Ortenaukreis das typische Querschnittsserviceamt eines großen Landkreises. Dort angesiedelt sind auch die Bereiche Organisationsentwicklung und IT-Service sowie die Steuerung der Digitalisierung der Verwaltung.
Der Ortenaukreis hat bereits 2001 eine umfassende E-Government-Strategie entwickelt und umgesetzt. 2014 wurde er als eine von bundesweit acht “Modellkommunen E-Government” ausgewählt. Nach Beendigung des Modellkommunenprojektes haben sich die Modellkommunen darauf verständigt, in einem offenen Netzwerk weiter zu kooperieren und zusammenzuarbeiten. Olaf Neumann fungiert auch hier als einer der Ansprechpartner. Der 48-jährige Dipl.-Verwaltungswirt (FH) durchlief beim Landratsamt Ortenaukreis mehrere Stationen, zu denen auch die Leitung des Büros des Landrats als Persönlicher Referent sowie Tätigkeiten als stellv. Pressereferent und stellv. Leiter des Schul- und Kulturamtes zählen.


Mathias Oberndörfer
Mathias Oberndörfer ist seit 2009 Partner und seit 2014 der für den öffentlichen Sektor verantwortliche Bereichsvorstand der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Seit 2016 ist Mathias Oberndörfer weiterhin Geschäftsführer der KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. studierte Rechtswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und ist seit 2001 als Rechtsanwalt zugelassen. Er ist spezialisiert auf die rechtliche Beratung von Unternehmen und öffentlicher Hand im Rahmen von Kooperationen, Outsourcings, Umstrukturierungen sowie Beschaffungsprozessen. Sein Fokus liegt auf den Branchen Verteidigung und Sicherheit, öffentlicher Sektor und Gesundheitswirtschaft.


Roland Obersteg
Roland Obersteg ist studierter Luft-und Raumfahrttechniker. Ab 1980 ist er in die Bundeswehr eingetreten und war dort seitdem in verschiedenen Funktionen tätig. Seit 2017 ist er Abteilungsleiter Führung des KdoCIR in Bonn und stv. Chef des Stabes. Davor war er im BMVg als stv. Unterabteilungsleiter und Projektkoordinator für Rüstungsprojekte tätig.

 


Wim Orth
Wim Orth wurde im Jahr 1987 in Bonn geboren und absolvierte sein Bachelorstudium im Studiengang English Studies an der Universität Bonn. Anschließend wechselte er an die Universität Potsdam, wo er im Frühjahr 2017 den Master of Arts im Studiengang Fremdsprachenlinguistik erwerben konnte. Seine berufliche Laufbahn begann er 2007 in einem Kölner Medienhaus, von wo es ihn für einige Jahre an verschiedene Stationen bei den NRW-Lokalradios zog. Von dort wechselte er Ende 2012 nach Berlin, wo er nach weiteren Engagements in der Medienbranche von 2014 bis 2016 studienbegleitend im Generalsekretariat der ARD arbeitete. Seit August 2017 ist er Mitarbeiter in der Bonner Redaktion des Behörden Spiegel, wo er sich hauptsächlich mit allen Themen des E-Government und der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung befasst.


Thomas Ortseifen
Dr. Thomas Ortseifen, ist Stellvertretender IT-Leiter, IT-Referent und Projektmanager. Dr. Thomas Ortseifen studierte zunächst Verwaltungswissenschaften an der Verwaltungsfachhochschule in Wiesbaden. Es folgten u.a. berufsbegleitende Qualifikationen zum Master of Public Administration an der Universität Kassel 2004 sowie bis 2011 die Promotion zum Doktor der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Neben seinen langjährigen Tätigkeiten als Projektmanager und Referent für Informations- und Kommunikationstechnologie bei der Landeshauptstadt Wiesbaden lehrt er u.a. als Dozent an der Hochschule für Polizei und Verwaltung in Wiesbaden und ist freiberuflich als Coach in Verwaltungsorganisationen tätig.


Stefan Ostrau
Stefan Ostrau ist Leitzielbeauftragter Digitalisierung beim Kreis Lippe. Ihm obliegt die Leitung des Fachbereiches Geoinformation, Kataster und Immobilienbewertung. Er ist stlv. Mitglied für den Deutschen Landkreistag im Lenkungsgremium GDI-DE im Rahmen der Geodateninfrastruktur Deutschland. Außerdem ist er Vorstandsmitglied des Kommune 2.0 e. V. für das Ressort öffentliche Verwaltung; Kommune2.0 organisiert den Ebenen übergreifenden Informations- und Erfahrungsaustausch von Bund, Ländern und Kommunen im Hinblick auf eGovernment/digitale Verwaltung.


Jochen Partsch
Jochen Partsch ist seit 2011 Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Zuvor war er Hauptamtlicher Stadtrat und Dezernent für Soziales, Jugend, Wohnen, Arbeitsmarktpolitik, Frauenpolitik und Interkulturelle Angelegenheiten in Darmstadt. In verschiedenen Positionen beschäftigte er sich mit Berufsbildungsprojekten und lokaler Beschäftigungsförderung.


Peter Parycek
Prof. Dr. Peter Parycek ist Leiter des Kompetenzzentrums Öffentliche IT am Fraunhofer Fokus Institut gefördert vom Bundesministerium des Inneren. In Österreich verantwortet er als Universitätsprofessor für E-Governance das Department für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung an der Donau-Universität Krems. Des Weiteren ist er Vorstandsmitglied im Nationalem E-Government Kompetenzzentrum in Deutschland (NEGZ) und Mitinitiator der Open-Datenplattform für Wirtschaft und Gesellschaft. Als Rechtsinformatiker arbeitet Peter Parycek interdisziplinär am Schnittpunkt rechtspolitischer, gesellschaftlicher und technologischer Entwicklungen. Seine Forschungsschwerpunkte sind der Einsatz von Technologie in Regierung und Verwaltung.


Jan Pawlowski
Jan Pawlowski lehrt und forscht seit 2014 Wirtschaftsinformatik an der HRW. Nach der Promotion und Habilitation an der Universität Duisburg-Essen war er Professor für Global Information Systems an der Universität Jyväskylä in Finnland. Er war Mitgründer eines Unternehmens für Qualitätsmanagement (Delzert) und leitete ein privates Forschungsinstitut im Bereich Wissensmanagement und E-Learning in Seoul, Korea (Korean German Institute of Techology). Weiterhin ist Jan Pawlowski als Berater für Bildungs- und Wissensmanagement tätig. Er engagiert sich in verschiedenen Organisationen und Gremien wie etwa der Wissenschaftlichen Kommission Wirtschaftsinformatik (WKWI), IEEE, AIS und CEN. Schwerpunkte seiner Forschung liegen in den Bereichen Innovations-, Prozess- und Wissensmanagement, insbesondere im globalen Kontext.


Kirsten Pedd
Kirsten Pedd ist Rechtsanwältin und seit 1997 für die EOS Gruppe in Hamburg tätig. Durch unterschiedliche Aufgaben bei EOS konnte sie nicht nur einschlägige Inkassoerfahrung sammeln, sondern auch entsprechende Branchenkenntnisse. Seit 2008 leitet sie die zentrale Rechtsabteilung der EOS Gruppe Deutschland als Chef-Syndika und ist zudem Geschäftsführerin mehrerer EOS Gesellschaften. Für den BDIU engagiert sie sich seit vielen Jahren, so war sie auch als Referentin zu diversen inkassorelevanten Themen aktiv. Im BDIU-Präsidium war sie acht Jahre für die Bereiche Recht und Compliance zuständig und ist seit 2016 Präsidentin des Verbandes.


Michael Peters
Michael Peters hat einen B.A. Politikwissenschaft der Universität Bremen und einen M.S. Public Economics der Freien Universität Berlin erlangt. In seinem Masterstudium hat er sich insbesondere mit Fragen der öffentlichen Finanzpolitik beschäftigt und währenddessen am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in der Abteilung Staat geforscht. Seit Oktober 2016 arbeitet er als Data Scientist bei der Open Knowledge Foundation im Bereich Finanztransparenz. In den Projekten OpenBudgets.eu und Subsidystories.eu hat er an der Veröffentlichung der Begünstigtenverzeichnisse der EU Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) mitgearbeitet. Er hat die Neuauflegung der Plattform OffenerHaushalt.de vorangetrieben und betreut sowohl die Inhalte als auch die Daten. Außerdem koordiniert er seit Juni 2017 das zivilgesellschaftliche Open Government Netzwerk, welches sich für offenes Regierungs und Verwaltungshandeln im Rahmen der deutschen Teilnahme an der Open Government Partnership einsetzt.


Thomas Petri
Prof. Dr. Thomas Petri (1967) ist seit dem 1. Juli 2009 der vom Landtag gewählte Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften war er von 1996 bis 2000 zunächst Rechtsanwalt in einer Wirtschaftskanzlei, anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johann Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt. Nach Petris Promotion wechselte er im Sommer 2000 zum Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein. Nach vier Jahren wurde er zum Bundesverfassungsgericht abgeordnet und war dort bis Juni 2006 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Ersten Senat tätig. Im Juli 2006 übernahm er beim Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit die Leitung des Bereichs Recht; zugleich war er Stellvertreter des Beauftragten in diesem Bereich. Seit Juli 2009 ist er Bayerischer Landesbeauftragter für den Datenschutz. Seit dem 30. März 2016 ist er Honorarprofessor an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München.


Christian Pfromm
Seit dem 1. Januar 2018 ist Christian Pfromm, Jahrgang 1964, CDO der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH). Von 2003 bis 2008 war er in der Allianz-/Dresdner Bank Projekt- und Programmleiter in verschiedenen Funktionen. Ende 2008 wechselte er in die Commerzbank AG und war dort zuletzt Programmmanager für Integration der Dresdner Bank AG in die Commerzbank AG. Mitte 2011 kam der gebürtige Rheinländer zur BHF-BANK und übernahm dort als CIO/Bereichsleiter IT die Verantwortung für die Neuausrichtung der IT. Pfromm war über seine Funktion als CIO hinaus noch langjähriges Vorstandsmitglied der SWIFT-Gruppe Deutschland. In der neu geschaffenen Funktion des CDO der FHH verantwortet Pfromm die Entwicklung, Fortschreibung und Implementierung einer Digitalstrategie zum Ausbau Hamburgs zur digitalen Stadt sowie die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung.


Celina Raffl
Celina Raffl ist akademische Mitarbeiterin und in der wissenschaftlichen Projektkoordination tätig, dabei u. a. bei ÖWR (Offene Wissensressourcen in der öffentlichen Verwaltung), EAGLE (EnhAnced Government LEarning) und eSociety Bodensee 2020 – Offene gesellschaftliche Innovation in der Bodensee-Region. Ihr wissenschaftliches Interesse dreht sich um Fragen der Öffnung, etwa im Bereich Open Government, Open Source und Open Educational Resources. Sie hat einen Magister der Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt IKT-und-Gesellschaft von der Universität Salzburg.


Stefan Rauner
Bereits im Studium der Verfahrenstechnik fokussierte Stefan Rauner auf IT-gestützte Prozessoptimierung. Geeignete Beteiligungsformen und Stakeholder-Management in interdisziplinären und interkulturellen Projekten waren Schwerpunkte seiner Tätigkeitsfelder als Projektarchitekt und Projektleiter. Als freier Projektberater verantwortete er nationale und internationale anwendungsnahe Forschungsprojekte im Bereich nachhaltiger Mobilitätsformen und deren softwarebasierte Vernetzung, bevor er 2002 zu Governikus wechselte. Die Etablierung iterativer Herangehensweisen, Änderungsprozesse und Requirement Engineering waren erste Aufgabenfelder als Consultant, Teamleiter und Change Manager. Seit 2012 zeichnet Rauner als Bereichsleiter „Produkte & Märkte“ vorrangig für die Felder Business Development, Portfoliomanagement und Marketing verantwortlich. Gemeinsam mit Anwendern, Fachverantwortlichen, dem Produktmanagement und den produzierenden Teams entwickelt er Produkt-Portfolio-Visionen, die an der Schnittstelle zwischen Markt und Technik nachhaltig wirken. Er schätzt den direkten Dialog und Austausch als Schlüssel in der agilen Zusammenarbeit, um die Potenziale der Digitalisierung für innovative Lösungen im E-Government zu nutzen. Mittels dieses kooperativen Ansatzes orchestriert er die kontinuierlich adaptive Weiterentwicklung der Governikus-Anwendungen des IT-Planungsrates.


Marc Reinhardt
Marc Reinhardt leitet als Executive Vice President den Public Sector von Capgemini und ist somit verantwortlich für die Kunden in den Bereichen öffentliche Verwaltung und Sozialversicherung in Deutschland.
Er verfügt über langjährige Management-Erfahrung in Consulting, Application Services und Outsourcing. Dabei war er neben diversen Branchen überwiegend im Public Sector tätig. Er war dabei als Mitarbeiter der Treuhand/BvS und beratend für Ministerien und Behörden in Bund, Ländern und Kommunen tätig. Er ist Mitglied des Präsidiums der Initiative D21 und Mitglied im Nationalen IT-Gipfel der Bundesregierung sowie Vorsitzender der Bundesarbeitsgruppe Moderne Verwaltung innerhalb des Wirtschaftsrates der CDU e.V.


Jan Fritz Rettberg
Dr. Jan Fritz Rettberg promovierte an der TU Dortmund im Innovations- und Technologiemanagement. Er leitet am dortigen ie³ Institut für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft das Innovationsmanagement und verantwortet Projekte zu Energiewende, Elektromobilität und zukünftigen Energieversorgungsstrukturen. Er hat den Masterplan Energiewende der Stadt Dortmund federführend erarbeitet und ist verantwortlich für die Leitstelle Energiewende Dortmund (L.E.D.) Er ist Mitglied der Geschäftsführung der Allianz Smart City Dortmund und koordiniert in diesem Rahmen die Einbindung von Stakeholdern aus Industrie, Kommune und kommunalen Unternehmen, Wissenschaft, Verbänden und Zivilgesellschaft. Er berät darüber hinaus Stadtwerke, Versorgungsunternehmen, Netzbetreiber, Kommunen und kommunale Unternehmen bei der Umsetzung von Technologie- und Beteiligungsprojekten zu Energiewende, Elektromobilität, Smart City und Digitalisierung. Er ist Head of Innovation Management, ie³ Institut für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft, Technische Universität Dortmund.


Markus Richter
Direktor Dr. Markus Richter, Abteilungsleiter beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
Dr Markus Richter ist seit November 2015 Abteilungsleiter Infrastruktur/IT beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Das Studium der Rechtswissenschaften absolvierte er in Münster, Nairobi und Vancouver und schloss mit seiner Promotion ab. Von 2005 bis 2014 arbeitete Dr. Markus Richter im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge – erst als Referent im Personalbereich, ehe er mit der Leitung verschiedener Referate in der Abteilung Integration und gesellschaftliche Zusammenarbeit betraut wurde. Von 2014 bis 2015 koordinierte er in der Funktion des Gruppenleiters IT-Dienstleistungen für Regierungskunden beim Bundesverwaltungsamt Köln. Im November 2015 kehrte Dr. Markus Richter zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zurück und wurde mit dem Aufbau und der Leitung der neuen Abteilung Infrastruktur/IT beauftragt. Dr. Markus Richter wurde 1976 in Münster geboren. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.


Mario Riedel
Mario Riedel ist seit 2009 im Großkundengeschäft der T-Systems unterwegs und seit 1997 für die Telekom in verschiedenen Management und Vertriebsfunktionen. Aktuell ist er als Senior Sales Manager für das Thema Smart Parking mit der Park and Joy Lösung der Telekom in Deutschlands Großstädten unterwegs, um das Thema IoT und Digitalisierung in diesen Städten und Kommunen voran zu treiben. Dabei geht es nicht nur um die zusätzliche Transparenz für die Bürger und Besucher der Städte, sondern vielmehr um die Verbindung von neuen Technologien und neuen Services, Reduzierung des Parksuchverkehrs und die damit zusammenhängende Emissions-Reduzierung, sowie mehr Transparenz bei der Verkehrs-Lenkung und Steuerung. Die Digitalisierung der Prozesse in der öffentlichen Verwaltung und neue Geschäftsmodelle sind ebenfalls sein Thema in den Gesprächen. Der versierte Fachkaufmann für Marketing und Fachwirt hat seine Expertise zuvor in verschiedenen Großunternehmen erworben und ist offen für Gespräche und Partnerschaften zu den Smart City Themen und im Allgemeinen, wie Prozesse durch IoT Services und Digitalisierung erleichtert werden.


Kay Ruge
Dr. Kay Ruge wurde 1969 in Heide/Holstein geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und an der University of Surrey in England (1991-1996). Von 1998 bis 2000 absolvierte er in Kiel das Referendariat mit Stationen beim Bundesjustizministerium und beim deutschen Generalkonsulat in Kalkutta. Von 2001 bis 2002 war er als Referent beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband und von 2002 bis 2003 als Leiter des Vorstandssekretariats der Mittelbrandenburgischen Sparkasse beschäftigt. Seit 2003 ist er beim Deutschen Landkreistag tätig, zunächst als Referent, seit 2005 als Beigeordneter. Er ist dort für Verfassungs- und Europafragen sowie Neue Medien zuständig. Ruge ist beratendes Mitglied im IT-Planungsrat und Mitglied des Vorstandes des Internationalen Instituts für Verwaltungswissenschaften und der Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung (AWV). Von 2014 bis 2017 war er Generalsekretär der Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas.


Martin Römermann
Dr. Martin Römermann ist in allen Bereichen des Arbeitsrechts sowie in angrenzenden Fragen des Gesellschaftsrechts erfahren und gerichtlich wie außergerichtlich ein routinierter Verhandlungsführer. Als Fachanwalt für Arbeitsrecht berät und vertritt er vornehmlich mittelständische und große Unternehmen sowie Non-Profit-Organisationen umfassend im Individual- und Kollektivarbeitsrecht, bei der Restrukturierung und Sanierung sowie im Tarif- und Betriebsverfassungsrecht. In Zusammenarbeit mit Kollegen angrenzender Rechtsbereiche berät er Mandanten im Arbeitsrecht sowie angrenzenden Fragen des Know-how-Schutzes, des Arbeitnehmerdatenschutzes und hinsichtlich Social Media. Herr Dr. Römermann führt regelmäßig Workshops und Seminare für gewerbliche Anbieter und Mandanten zu verschiedenen arbeitsrechtlichen Themen durch.


Stefan René Salz
Stefan René Salz ist Diplom-Informatiker. Aktuell ist er als Referatsgruppenleiter für die Informationstechnik im Bundesverwaltungsamt verantwortlich. Mit über 400 internen und externen Mitarbeitenden steuert er die Entwicklung von über 100 Fachanwendungen und den Betrieb im ITZBund und bei der BWI. Zu seinen Aufgaben gehörten die IT-Beratung der Bundesverwaltung, die Mitarbeit beim Aufbau der Bundesstelle für Informationstechnik sowie die operative Leitung der Rechenzentrumskonsolidierung im Geschäftsbereich.  Zuvor war Salz wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut AIS (heute IAIS) im Bereich E-Government / E-Partizipation. Dort hat er die Leitung von Projekten zu internetgeschützten Beteiligungsprozessen und in der Softwareentwicklung übernommen. Salz ist verheiratet und hat zwei Kinder.


Heino Sauerbrey
Heino Sauerbrey ist seit dem Jahr 2000 im Deutschen Landkreistag tätig und u. a. für Fragen der IT-Sicherheit in Kommunalverwaltungen zuständig. Seit 2013 ist er Mitbetreiber des „Internetforums für IT-Sicherheitsbeauftragte der Kommunen und Länder (IT-SiBe-Forum)“ mit annähernd 900 registrierten Nutzern. Im Zusammenwirken dieses Forums mit den Kommunalen Spitzenverbänden hat er unter anderem die Ebenen übergreifende Koordinierung bei der Erarbeitung und Überarbeitung einer „Handreichung zur Ausgestaltung der Informationssicherheitsleitlinie in Kommunalverwaltungen“ und einer Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines „kommunalen IT-Grundschutzprofils“ und eines „kommunalen Lagebildes der IT-Sicherheit“ übernommen.
Er wurde von der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände als gemeinsamer Ansprechpartner des BSI benannt und vertritt den Deutschen Landkreistag in der Arbeitsgruppe Informationssicherheit (AG InfoSic) des IT Planungsrates.


Günther Schmitz
Günther Schmitz, geboren 1953 in Nürnberg, ist seit 1. September 2010 Vizepräsident des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA).
Er studierte an den Universitäten der Bundeswehr in Hamburg und München Maschinenbau sowie Luft- und Raumfahrttechnik. Nach der Ausbildung zum Offizier und Hubschrauberpiloten war er bei der Bundeswehr in verschiedenen Führungspositionen eingesetzt.1987 trat er dem DPMA als Patentprüfer bei. 2001 bis 2004 war er als technischer Richter am Bundespatentgericht tätig. 2004 kehrte er ins DPMA zurück und leitete bis 2007 eine Patentabteilung und im Anschluss bis 2010 die Hauptabteilung Patente I.
Schmitz ist Mitglied im Kuratorium Bayern Innovativ, im Wissenschaftlichen Beirat der Wissenschaftsstatistik GmbH des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, in der Jury des Innovationspreises Bayern sowie Beirat im Arbeitskreis Steuerung und Controlling in öffentlichen Institutionen.


Markus Schmitz
Dr. Markus Schmitz studierte Sozialwissenschaften und Geschichte in Münster, Oxford, Bern und Bonn. Nach seiner Promotion war er zunächst als Unternehmensberater im Bereich Telekommunikation, Human Resources und des Öffentlichen Sektors beruflich aktiv. Seit 2005 ist Dr. Markus Schmitz bei der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt und verantwortete dort im Rahmen der sogenannten Hartz-Reformen mehrere Großprojekte. Von 2009 bis 2014 war er als Geschäftsführer der Zentrale für die Produktentwicklung der Grundsicherung tätig und zugleich verantwortlich für die Koordinierungsstelle Migration und die Fachdienste der Bundesagentur. Schmitz war von 2015 bis Oktober 2016 Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit. Seit November 2016 ist Dr. Markus Schmitz Generalbevollmächtigter und Geschäftsführer Informationstechnologie und Digitale Prozesse der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit. Dr. Markus Schmitz ist zudem Honorarprofessor an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit.


Arne Schneider
Arne Schneider ist seit 2014 Haushaltsdirektor der Freien Hansestadt Bremen. Von 2007 bis 2014 war er erster Stadtrat und Stadtkämmerer der Stadt Laatzen. Davor leitete Schneider den Leitungsstab der Senatsverwaltung für Finanzen des Landes Berlin. In Niedersachsen arbeitete in der Vergangenheit im Landtag als Referent des Abgeordneten Thomas Oppermann und im Ministerium für Wissenschaft und Kultur als persönlicher Referent des Ministers. Des Weiteren war Arne Schneider Hochschuljustitiar der Fachhochschule Nordostniedersachsen (heute: Leuphana Universität Lüneburg).


Hilmar Schneider
Prof. Dr. Hilmar Schneider ist seit März 2016 Vorsitzender der Geschäftsführung des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), für das er bereits zuvor als Direktor Arbeitsmarktpolitik tätig war, bis er 2013 für drei Jahre die Leitung des Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (LISER) übernahm. Seit 2014 ist er Honorarprofessor der Universität Luxemburg. Er studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt, wo er 1987 für seine Dissertation zu den Bestimmungsfaktoren von Arbeitslosigkeitsdauer promoviert wurde. In verschiedenen Positionen, darunter als Leiter der Abteilung Arbeitsmarkt am IWH in Halle und als Gastforscher am MIT in Cambridge (USA), arbeitete er an der Schnittstelle zwischen akademischer Forschung und wissenschaftlicher Politikberatung. So gehörte er als Experte unter anderem dem Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten, der Zensuskommission und dem Zukunftsdialog der Bundeskanzlerin an.


Manfred Schnur
Manfred Schnur ist seit 2007 Landrat des Landkreises Cochem-Zell. Manfred Schnur ist ausgebildeter Verwaltungsbeamte und studierter Diplom-Verwaltungswirt. Er war bis 1985 Beamter im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium. Danach diente er der Verbandsgemeinde Treis-Karden bis 2007 als Bürgermeister.
Astrid Schumacher

 


Dr. Astrid Schumacher
Dr. Astrid Schumacher (BSI) ist seit vielen Jahren im Querschnittsbereich von Recht und Technik der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien tätig. Ende der 90er Jahre hat sie für den Verbraucherzentralen Bundesverband (vzbv) die ersten Signaturregelungen sowie verbraucher- und gesellschaftspolitische Fragen der Biometrie mitgestaltet. Ihre juristische Dissertation befasst sich mit Datenschutz- und Beweisfragen. Seit 2002 ist sie beim BSI für technologieübergreifende und anwendungsorientierte Fragen der IT-Sicherheit zuständig. Zu ihren Arbeitsbereichen zählen Biometrie auf hoheitlichen Dokumenten, die eID-Funktion des Personalausweises, De-Mail, Servicekonten, die VPS und EGVP sowie die BSI TR 03138-RESISCAN zum ersetzenden Scannen und zuletzt die eIDAS-VO. Seit 2017 leitet sie den Fachbereich Beratung und Unterstützung, in dem sie die Informationssicherheits- und Geheimschutzberatung sowie die Mindeststandards nach § 8 Absatz 1 BSIG verantwortet.


Ramona Schumann

Ramona Schumann ist seit 2014 Bürgermeisterin der Stadt Pattensen. Nach Ihrem Abschluss als Diplom-Verwaltungswirtin 2002 war sie in den Arbeitsämtern von Osnabrück und Hannover im Bereich der Bekämpfung des Leistungsmissbrauchs tätig. 2004 erfolgte eine gesetzliche Überleitung zur Bundeszollverwaltung in den strafprozessualen Aufgabenbereich im Bereich der Finanzkontrolle Schwarzarbeit eingesetzt. Von 2010 bis 2014 war sie Gleichstellungsbeauftragte. Von 2005 bis 2010 stand sie einem Ortsverband ihrer Gewerkschaft und dem Landesverband als Stellvertreterin vor. 2011 wurde sie in den Rat der Stadt Pattensen gewählt und war stv. Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion. Seit 2014 leitet sie die Verwaltung der Stadt Pattensen.


Steffen Schwalm
Steffen Schwalm berät seit 14 Jahren Kunden im öffentlichen Sektor und hochregulierten Branchen und ist seit Januar 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Fraunhofer FOKUS. Er ist aktiv in nationaler und internationaler Standardisierung und Normung u.a. ISO, ETSI, DIN, BSI  sowie nationalen Gremien zur Gestaltung/Umsetzung der eIDAS-Verordnung. Zudem ist er Mitautor u.a. des Handbuchs zur eIDAS-Verordnung, der TR-ESOR, DIN 31647, des Organisationskonzepts elektronische Verwaltungsarbeit und beschäftigt sich in seiner jüngsten Studie in Kooperation von Fraunhofer FOKUS und der BearingPoint GmbH mit dem Umsetzungsstand der eIDAS-Verordnung.


Sebastian Seifert
Sebastian Seifert ist Geschäftsführer des Fintechnologie-Unternehmens Cash Payments Solutions GmbH (CPS) und verantwortet den Bereich Finanzen und Produkt. CPS ist Anbieter von Deutschlands größter privater Zahlungsinfrastruktur, „Barzahlen“. Vor der Gründung von CPS war Seifert für JP Morgan in London tätig und bringt umfassende Erfahren aus dem Finanzsektor, insbesondere aus dem Investment-Banking, mit.


Christine Siegfried
Christine Siegfried (*1963) ist Bereichsleiterin Digitalisierung. Seit 2006 ist sie beschäftigt bei Vitako, dem Bundesverband kommunaler IT-Dienstleister. Aktuelle Themen, die sie bearbeitet, sind die Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes und das Digitalisierungsprogramm des Bundes. Außerdem ist sie mit interoperable Servicekonten und Blockchain vertraut. Weitere Gebiete, zu denen sie forscht, sind Digitale Agenden in Kommunen und Regionen, E-Akte und ersetzendes Scannen, rechtskonformes E-Government, elektronische Identitäten sowie Open Government Data. Sie absolvierte ein Studium an der FU Berlin, wo sie einen Abschluss als Diplom-Politologin erwarb. Sie befasst sich seit 1990 mit Fragen der Digitalisierung von Staat und Verwaltung und hat in verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen zum Thema eGovernment geforscht, u.a. am Deutschen Institut für Urbanistik und mit Prof. Dr. Klaus Lenk an der Universität Oldenburg.


Louisa Specht
Prof. Dr. Louisa Specht ist Inhaberin des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Daten- und Informationsrecht an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Zuvor war sie Lehrstuhlinhaberin für Europäisches und Internationales Informations- und Datenrecht an der Universität Passau. In der Vergangenheit war sie als Lehrbeauftragte für IT-Recht an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und für Urheberrecht am Karlsruher Institut für Technologie tätig. Außerdem arbeitete sie zwei Jahre lang als Rechtsanwältin und knapp zwei Jahre lang als akademische Mitarbeiterin am Karlsruher Institut für technologie.


Björn Stecher
Björn Stecher ist Dipl. Wirtschaftsjurist und Industriekaufmann. Aktuell ist er stellvertretender Geschäftsführer der Initiative D21 e.V. und verantwortlich den Bereich digitale Transformation (seit 2014) und Vorstandsmitglied der CZY WRK Genossenschaft (seit 2015). Des Weiteren ist er Inhaber der Firma „Digitales Denken“. In der Vergangenheit war Stecher Beauftragter der Hochschulleitung für Fundraising der Hochschule für Technik und Wirtschaft und Business Development Manager für das eLearning Startup Sofatutor GmbH. Hinzu kommen erbrachte Tätigkeiten im Bereich Accounting und HR bei den Firmen Telekom AG und Daimler AG.


Dorothea Störr-Ritter
Dorothea Störr-Ritter wurde 2007 im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald zur Landrätin gewählt und 2015 im Amt bestätigt.
Zuvor war die gebürtige Freiburgerin selbstständige Rechtsanwältin, Mitglied im Deutschen Bundestag für die CDU und Präsidentin des Landesverbandes Baden-Württemberg und des Bundesverbandes der Selbstständigen.
Seit 2011 ist sie Mitglied im Nationalen Normenkontrollrat und setzt sich für Bürokratieabbau, Kostentransparenz und Verbesserung der Rechtsetzung ein. Frau Störr-Ritter ist E-Government-Beauftragte des Normenkontrollrates und engagiert sich in verschiedenen Gremien auf Bundes- und Landesebene für die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung.


Thomas Telgheider
Thomas Telgheider verantwortet als Direktor bei der Oracle Deutschland BV & Co.KG. die Cloud Architekten für die Öffentlichen Auftraggeber in Deutschland. Die Abteilung berät Kunden aus Bundes- und Landesbehörden bei der Architektur, Einführung und Sicherung von Privat- und Public Cloud Computing. Nach dem Studium der Angewandten Mathematik und Informatik war er zunächst im IBM GADL mit der Entwicklung verteilter Rechnersysteme beschäftigt. In einem weiteren beruflichen Schritt war Telgheider bei der Charles Bachman Informationen System tätig. Schwerpunkt bildete hier die Einführung von Werkzeugen für die Datenmodellierung sowie das computergestützte Softwaredesign- und Engineering.


Georg Thiel
Dr. Georg Thiel ist Präsident des Statistischen Bundesamtes und Bundeswahlleiter. Zuvor war Stellvertreter des Beauftragten für Flüchtlingsmanagement Dr. Weise in Zugleich-Funktion, Vizepräsident, des Statistischen Bundesamtes und Stellvertreter des Bundeswahlleiters.
Des Weiteren hat er in der Vergangenheit Aufgaben als stellvertretender Leiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge wahrgenommen. Im Bundesministerium des Innern war Dr. Thiel Referatsleiter für Organisation und Informationstechnik, Leiter verschiedener Projektgruppen und ständiger Vertreter der Abteilungsleiterin für Verwaltungsmodernisierung. Von 2002 . 2006 war Thiel außerdem Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk.


André-Michael Tonn
André-Michael Tonn ist ein Berliner Wirtschafts- und Finanzjournalist. Nach dem Studium an der Universität in Leipzig war er zeitweise in der Arbeitsagentur Berlin-Brandenburg tätig und erwarb Erfahrungen bei der Internationalen Arbeitsorganisation ILO.
Seit vielen Jahren arbeitet der Diplom-Journalist vor allem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Seit rund 20 Jahren ist er als Redakteur, Reporter und Moderator für das rbb-Inforadio in Berlin tätig. Darüber hinaus wirkt er als Moderator und Gesprächsleiter in Veranstaltungen von Unternehmen, Spitzenverbänden der Wirtschaft und der Politik.
Im Mittelpunkt dieser Events werden zunehmende Veränderungen in Wirtschaft und Unternehmen diskutiert. Die Digitalisierung ist eines der häufig besprochenen Themen. Sie wird vor allem vom Startups mit ihren disruptiven Geschäftsmodellen vorangetrieben. Das verlangt Antworten von herkömmlichen Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung.


Lydia Tsintsifa
Dr. Lydia Tsintsifa ist seit 2013 für die Organisation der Elektronischen Verwaltungsarbeit als Referentin tätig. Schwerpunkt dabei sind die Einführung der E-Akte in der Bundesverwaltung und das Organisationskonzept E-Verwaltung. Zuvor war sie im IT-Stab des BMI im Bereich Informationssicherheitsmanagement des Bundes tätig und beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik im Bereich IT-Sicherheitsmanagement / IT-Grundschutz.


Beate van Kempen
Beate van Kempen, Leiterin Produktmanagement für Verbundlösungen bei LVR-InfoKom ist Verwaltungsfachwirtin und seit 2008 interkommunal in den Bereichen E-Government, Verwaltungsmodernisierung und Veränderung durch Digitalisierung aktiv.
Interdisziplinäre und interkommunale Projekte in NRW gehören auch aktuell zum beruflichen Portfolio.


Christoph Verenkotte
Christoph Verenkotte studierte Rechtswissenschaft, Geschichte und Philosophie in Bonn. Von 1988 bis 1990 arbeitete er als Referent und Referatsleiter im Bundesverwaltungsamt (BVA) in verschiedenen Bereichen. In den Jahren 1990 bis 2010 übte er wechselweise Tätigkeiten im BVA und im Bundesministerium des Innern aus, u.a. im Leitungsbereich und zuletzt als Leiter der Abteilung Bundespolizei. Seit 1. März 2010 ist Christoph Verenkotte Präsident des Bundesverwaltungsamtes.


Wolfram Viefhues
Dr. Wolfram Viefhues war von 1976 bis 2015 in der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen als Richter an den Amtsgerichten Krefeld, Wesel und Oberhausen sowie an den Landgerichten Krefeld und Duisburg tätig. Des Weiteren war er führender Richter am Amtsgericht in Oberhausen. Tätig als Familienrichter und bei der Geschäftsprüfung der Notariate. Seit 1992 teilweise abgeordnet an das Oberlandesgericht Düsseldorf (IT- und Organisationsreferat). Dr. Viefhues leitete die BLK-Unterarbeitsgruppe “Elektronische Kommunikation im Versorgungsausgleich”, die die elektronische Kommunikation zwischen Familiengerichten und Versorgungsträgern eingeleitet hat sowie den Themenkreises elektronische Zustellung, der sich mit den Fragen der Zustellung bei elektronischer Kommunikation befasste und den Datensatz für das elektronische Empfangsbekenntnis entwickelte.
Dr. Wolfram Viefhues ist einer der Gründungsmitglieder des Vereins Deutscher EDV-Gerichtstag e.V. und seit der Vereinsgründung im Jahre 1992 Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes. Seit 2004 leitet er die Gemeinsame Kommission Elektronischer Rechtsverkehr des EDV-Gerichtstages


Klaus Vitt
Klaus Vitt ist Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik. Er studierte Nachrichtentechnik an der Fachhochschule der Deutschen Bundespost sowie Mathematik / Informatik an der Universität in Dortmund. Nach ersten Berufserfahrungen in verschiedenen IT-Unternehmen sowie der Bertelsmann AG war er zehn Jahre in verantwortlichen Positionen im IT-Bereich bei der Deutschen Telekom AG tätig. Von 2006 bis 2014 arbeitete er als Geschäftsführer der zentralen IT der Bundesagentur für Arbeit (BA). Seit 2014 war er Generalbevollmächtigter für Informationstechnologie und Prozessmanagement in der Zentrale der BA.


Jörn von Lucke
Prof. Dr. Jörn von Lucke hat den Lehrstuhl für Verwaltungs- und Wirtschaftsinformatik am The Open Government Institute (TOGI) an der Zeppelin-Universität Friedrichshafen inne. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen in E-Government (Portale), Web 2.0, Open Government (offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln), offenen Daten, offenen Haushaltsdaten, Open Budget 2.0, Open Government Collaboration, offener gesellschaftlicher Innovation und Smart Government (Internet der Dinge und Internet der Dienste im öffentlichen Sektor; Verwaltung 4.0). Zugleich vertritt er die Interessen der Gesellschaft für Informatik e.V. im Rahmen der deutschen Aktivitäten zur Open Government Partnership.


Martin Wachter
Dr. Martin Wachter studierte in den Jahren von 1998 bis 2003 Rechtswissenschaften in München. Im Jahr 2006 schloss er die Referendarsausbildung bei der Regierung von Oberbayern ab und arbeitete im Anschluss als Rechtsanwalt in München. Zum 1. Januar 2010 wechselte Dr. Wachter zur bayerischen Justiz und arbeite bis Oktober 2011 als Richter beim Amtsgericht Kaufbeuren. Im Anschluss war Dr. Wachter in verschiedenen Referaten als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft München I tätig. Im Mai 2013 wechselte Dr. Wachter als Sachgebietsleiter zur Gemeinsamen IT-Stelle der bayerischen Justiz. Seit November 2015 ist Dr. Wachter Referent im Bayerischen Staatsministerium der Justiz und betreut im IT-Referat insbesondere die Bereiche elektronischer Rechtsverkehr und elektronische Akte.


Kim Bastian Warmbrunn
Kim Bastian Warmbrunn ist seit 2016 Berater im Bereich Managementberatung bei Prognos. Er studierte Politik, Wirtschaft und Philosophie in Hamburg und London. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Themen Organisationsuntersuchung- und entwicklung sowie die strategische Begleitung politischer Prozesse. Thematisch beschäftigt sich Herr Warmbrunn intensiv mit der Digitalisierung von Wirtschaft und öffentlichem Sektor, insbesondere dem Themenkomplex Digitale Organisation und Strategie. Er arbeitete am Trendreport 2017 zum Thema „Digitaler Föderalismus“ mit und verantwortete die internationale Best Practice Recherche. Auch dieses Jahr ist Herr Warmbrunn Teil des Autorenteams des Trendreport 2018 „Verwaltung 2030 – auf dem Weg zur digitalen Organisation?“.


Lucia Wecker
Lucia Wecker ist leitende Verwaltungsdirektorin bei der Landeshauptstadt Dresden. Seit 27 Jahren ist sie bei der Stadtverwaltung Dresden tätig.
Sie leitet das Haupt- und Personalamt bei der Stadtverwaltung Dresden, und ist für die Organisation der Behörde, die Personalverwaltung und -abrechnung sowie die Personalentwicklung verantwortlich. Daneben ist sie für zentrale Dienste wie Post- und Fahrdienst, Beschaffung von Büromobiliar sowie die Vergabe von VOL-Leistungen zuständig


Norbert Weißenfels
Norbert Weißenfels ist als Amtsleiter Digitale Dienste für das IT-Portfolio und die Digitalisierung der Stadtverwaltung Norderstedt verantwortlich. Er ist überzeugt, dass digitale Angebote für Menschen aller Alters- und Bevölkerungsgruppen anwendbar sein sollten und setzt sich im Rahmen der Modellkommune „E-Government“ für neue Lösungen ein, die die Bedürfnisse möglichst vieler unterschiedlicher Zielgruppen erfüllen. Für die Lösung dieser Herkulesaufgabe verfolgt er die zwei wesentlichen Ansätze der Kooperation und der föderalübergreifenden Kommunikation.


Marian Wendt
Marian Wendt ist Dipl.-Verwaltungswirt (FH) und hat den Studiengang Recht der öffentlichen Verwaltung mit dem Abschluss Master of Laws absolviert. Seit 2003 ist er Mitglied der CDU und seit 2013 direkt gewähltes Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis 151, Nordsachsen. Aktuell ist er Mitglied des Beirates des Bündnisses für Demokratie und Toleranz gegen Extremismus und Gewalt. Daneben ist es ordentliches Mitglied im Innenausschuss und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda. Des Weiteren ist Wendt seit 2015 Vorsitzender des Kreisverbandes CDU Nordsachsen.


Stefan Werres
Dr. Stefan Werres ist seit 2015 Leiter des Projekts E-Rechnung Bund im Bundesministerium des Innern. Davor war er Hochschullehrer an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung. In der Vergangenheit war er Referent am Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung und in der Bundesfinanzverwaltung. Als Rechtsanwalt war er einige Jahre bei der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer tätig. Außerdem arbeitete er als Lehrbeauftragter an der Universität Speyer.


Rolf Wessel
Rolf Wessel ist seit 2010 Produktmanager bei der SEEBURGER AG für Software-Applikationen und -Services für den elektronischen Geschäftsdatenaustausch. Seine Schwerpunkte liegen auf der Digitalisierung der Prozesse entlang der Wertschöpfungskette (Supply-Chain), der elektronischen Rechnung (E-Rechnung, E-Invoicing), der ERP-Anbindung und der tiefen SAP-Integration. Als Projektleiter bei der United Nations Centre for Trade Facilitation and Electronic Business (UN/CEFACT) erarbeitet er internationale Handelserleichterungen und etabliert Standards für elektronische Geschäftsprozesse. Er ist Experte im Arbeitsgremium “Elektronisches Geschäftswesen” beim Deutschen Institut für Normung e. V. (DIN), Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) und Verband elektronische Rechnung (VeR). Er unterstützt die Deutsch-Französische Regierungsinitiative zur internationalen Standardisierung und Harmonisierung von E-Invoicing-Prozessen. Rolf Wessel ist Diplom-Wirtschaftsinformatiker mit den Schwerpunkten Finanzwirtschaft und Produktionsplanung. Nach Berufsstationen in der Elektro-, Finanz-, Konsumgüter-, Software- und Mineralölindustrie war er von 2003 bis 2010 Systemanalytiker und IT-Projektleiter im Handels- und Logistikumfeld.


Anna Wiesinger
Dr. Anna Wiesinger ist Associate Partner im Düsseldorfer Büro von McKinsey & Company. Die promovierte Wirtschaftsinformatikerin mit Abschlüssen an der Universität Bamberg und in Informatik an der Universität Högskolan i Skövde arbeitet seit 2007 für die Unternehmensberatung. Sie ist Expertin für IT-Strategie, insbesondere mit Fokus auf Digitalisierung und Transformationsprozesse im öffentlichen Sektor. Hier beschäftigt sie sich u.a. mit Arbeitsmarktthemen ebenso wie mit Projekten rund um die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern beim Erwerb digitaler Fähigkeiten.


Anika Wilczek
Anika Wilczek ist Executive Director bei Aperto, einer Berliner Digitalagentur und seit 2016 Teil von IBM iX, einer der größten Digitalagenturen der Welt. Die studierte Sozialwissenschaftlerin ist Expertin für die Steuerung von komplexen Digitalprojekten vor allem für Kunden im öffentlichen Sektor und verfügt über mehr als zehn Jahre Agenturerfahrung in der Zusammenarbeit von interdisziplinären, agil arbeitenden Teams.


Katrine Winding
Katrine Winding ist seit Oktober 2017 Generaldirektorin des dänischen Gewerbeamts, das dem dänischen Ministerium für Industrie und Unternehmen unterliegt. Sie ist verantwortlich für die Lieferung von effektiven, professionellen und digitalen Dienstleistungen für dänische Unternehmen, für die Entwicklung und Einhaltung von einfachen und effektiven Anpassungen auf dem Wirtschaftsgebiet, für die Stärkung der Rahmenbedingungen für ein digitales Wachstum sowie für die Verbesserung der Möglichkeiten für Unternehmen, überall in Dänemark Wachstum und Entwicklung zu schaffen. Sie war früher stellvertretende Generaldirektorin des dänischen Gewerbeamts und trug dabei u. a. die Verantwortung für Machine Learning-Projekte, für die Verhandlung über die Freigabe des Breitbandnetzes sowie für die übergreifende behördliche Zusammenarbeit über digitale Umstellung, E-Handel und öffentliche Daten. Ihre Karriere beim dänischen Ministerium für Wirtschaft fing 1999 an. Katrine Winding absolvierte 1999 erfolgreich ihr Studium der Staatskunde an der Universität Aarhus.


Petra Wolf
Dr. Petra Wolf ist seit August 2015 bei Capgemini als Beraterin für den Kundencluster Bundesverwaltung verantwortlich. Als Digital Account Manager entwickelt sie Lösungen für die Verwaltungsdigitalisierung und begleitet Kunden der Bundesverwaltung bei der Umsetzung dieser Lösungen. Zu ihren Schwerpunkten zählen die Entwicklung von nutzerorientierten E-Government Lösungen sowie die Ausarbeitung innovativer Konzepte für das IT Management von Behörden.
Dr. Petra Wolf arbeitete zuvor als Wissenschaftlerin im Bereich E-Government und leitete den Bereich Information Systems bei fortiss, einem An-Institut der TU München Sie lehrte an der Universität Hohenheim und der TU München und ist Mitglied des NEGZ.


Marianne Wulff
Die Politikwissenschaftlerin Dr. Marianne Wulff war mehrere Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Münster. Von 1991 bis 2009 war sie Mitarbeiterin der KGSt, seit 2000 ist sie als Leiterin des Programmbereichs Informationsmanagement tätig. Von April 2009 bis März 2017 war sie Geschäftsführerin von Vitako, der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister. Seit April 2017 ist sie Mitglied in der Strategischen Unternehmenssteuerung bei Dataport AöR. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen bei den Themenbereichen Digitale Transformation sowie Digitale Agenda für Kommunen und Regionen. Darüber hinaus forschte sie zu E-Government und Netzwerkverwaltung. Sie erwarb sich Kenntnisse im Bereich kollaborative Organisationen, Strukturen und Prozesse bei IT-Dienstleistern.


Martin Würmli
Martin Würmli ist seit 2014 Stadtschreiber von Zug. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität St. Gallen war er während fünf Jahren als Rechtsanwalt tätig, bevor er zum Departementssekretär in das Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons Appenzell Innerrhoden gewählt wurde. Martin Würmli übte und übt verschiedene nebenamtliche Funktionen aus. So war er Mitglied des Parlaments in St. Gallen, nebenamtlicher Richter der Verwaltungsrekurskommission und Mitglied des Verwaltungsrates der Spitalverbunde des Kantons St. Gallen. Im Rahmen eines Studiums zum Executive M.B.A. verfasste er eine Masterarbeit zum Thema „Blockchain in der Verwaltung“.


Andre Zeranski
André Zeranski, Jahrgang 1984, Wirtschaftsinformatiker, ist bei der Robotron Datenbank-Software GmbH als Projektleiter und Systemberater in verschiedenen Projekten der öffentlichen Verwaltung tätig. Dabei beschäftigen ihn insbesondere die Themen Fördermittelverwaltung und Sammlungsdatenmanagement. Im Rahmen des Produktes robotron*Fömi.kommunal, dass zur Abbildung eines kommunalen Fördermittelmanagements dient, ist er zuständig für das Produktmanagement, die Planung und Steuerung der Inhalte sowie Weiterentwicklungen der Software. Dabei kann er auf das über Jahrzehnte gesammelte Fördermittel-Know-How von Robotron zurückgreifen, welches durch die Entwicklung der Software für die Fördermittelverwaltung des Landes Sachsen gewonnen werden konnte.


Jan Ziesing
Jan Ziesing leitet gemeinsam mit Lutz Nentwig die Fachgruppe „Fachprozesse und sichere Infrastrukturen“ für den Geschäftsbereich Digital Public Services des Fraunhofer-Instituts FOKUS. Seit er 2007 zu Fraunhofer kam hat er an diversen nationalen und internationalen Projekten mitgewirkt. Allgemeiner Schwerpunkt seiner Tätigkeiten ist die Digitale Transformation der öffentlichen IT. Hierbei hat er besonders an Projekten in den Bereichen Digitaler Identitäten und Identity & Access Management, Innovationsmanagement, Digitalisierungsstrategien und Roadmaps, Web-Technologien sowie der Modernisierung und Konsolidierung von IT-Infrastrukturen mitgearbeitet. Den besonderen Charme seiner Arbeit sieht er in der Übertragung neuer Ansätze aus der Fraunhofer Forschung in die praktische Anwendung und in der Lösung von Herausforderungen durch neue technologische Ansätze und Geschäftsmodelle.