FITKO-Sprechstunden auf dem Digitalen Staat 2020

Durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) gewinnt das Föderale Informationsmanagement (FIM) zunehmend an Bedeutung. Denn FIM kann Länder und Kommunen dabei unterstützen, die Vorgaben des OZGs bis 2022 erfolgreich umzusetzen – und mehr: Auch über 2022 hinaus stellt FIM für die Digitalisierung der Verwaltung eine tragende Säule dar und ist damit unverzichtbar.

FIM als Basis für die OZG-Umsetzung! Um diesen Anspruch zu erfüllen, müssen in FIM weitere grundlegende Elemente implementiert und angepasst werden. So muss kurzfristig sichergestellt sein, dass ein flächendeckender Austausch aller Informationen über die drei FIM-Bausteine möglich ist. Darüber hinaus muss eine Harmonisierung innerhalb der Bausteine erfolgen, um strukturiert FIM-Informationen zu verknüpfen.

Daraus ergeben sich viele Fragen, die es für eine erfolgreiche Umsetzung des OZGs auf Basis von FIM zu beantworten gilt:

  • Wie schaffen wir es in kurzer Zeit, alle Leistungen in FIM zu modellieren?
  • Welche Maßnahmen sind notwendig, um alle Inhalte bundesweit zur Verfügung zu stellen, ohne dabei die Qualität zu vernachlässigen und die Rechtssicherheit zu gefährden?
  • Wie können Bund und Länder ziel- und ergebnisorientiert zusammenarbeiten?

Diese und weitere Fragen rund um FIM wird Ihnen die Föderale IT-Kooperation (FITKO) am ersten Kongresstag im Rahmen einer „FIM-Sprechstunde“ beantworten.

Zeit und Ort: 3. März 2020, 16:30-17:30 Uhr

Die erfolgreiche Umsetzung des OZGs verlangt eine übergreifende Architektur für die flächendeckende Digitalisierung von Antrags- und Berichtsverfahren. Zentrale Erfolgsfaktoren sind stabile und auf die Bedarfe von Fachverfahrens- und Onlinedienstentwickler ausgerichtete Rahmenbedingungen wie z. B. Unterstützungswerkzeuge, Standards und föderale Querschnittsinfrastrukturen. Im Rahmen dieses Entwicklungsprozesses stehen u. a. folgende Fragen im Mittelpunkt:

  • Wie können die Bedarfe aller föderalen Stakeholder adäquat erfasst und adressiert werden?
  • Wie kann eine föderale Antragsarchitektur schnell genug realisiert und umgesetzt werden, um mit dem Veränderungsdruck der Digitalisierung in der Verwaltung Schritt zu halten?
  • Auf welche Weise kann ein Ausgleich zwischen dezentraler Entscheidungsfreiheit und zentral verbindlichen Standards und Infrastrukturen geschaffen werden?
  • Wie kann dieser Entwicklungsprozess einer föderalen Antragsarchitektur am besten ausgestaltet werden?

Am zweiten Kongresstag wird die Föderale IT-Kooperation (FITKO) für diese und weitere Fragen zum Thema Architektur im Rahmen einer Sprechstunde zur Verfügung stehen.

Zeit und Ort: 4. März 2020, 09:30-10:30 Uhr