Arbeit & Personal 4.0

Ein Diskurs über Chancen und Wege der fortschreitenden Digitalisierung der Verwaltungsarbeit bis hin zu Bots und dem vollautomatisierten Verwaltungsakt. Die Digitalisierung wird die Arbeitsinhalte und -organisation wie keine Technik vorher verändern. Bots übernehmen sich wiederholenden Sacharbeiten. Bisher dort Beschäftigte werden anderorts – mit neuen Qualifikationen – gebraucht, die digitale Transformation eben.

 

7 Gedanken zu “Arbeit & Personal 4.0

  1. Technik 4.0 = Arbeit 4.0
    Wenn ich manche Statements höre, kommt die Faszination für “neue Technologie” voll durch – wie bei Kindern, die ein neues Spielzeug haben.
    Der “Dienst” in der öffentl. Verwaltung bleibt jedoch Tarifgeprägt bzw. Beamten gelenkt.
    Ich bin gespannt, was passiert, wenn die Faszination des Neuen verflogen ist.

  2. Arbeitsverdichtung
    Jetzt verstehe ich, warum wir in Zukunft schneller u konzentrierter arbeiten müssen: damit die Pensionslasten der ehemaligen Beamten bezahlt werden können!

  3. Die Mitarbeiter der Bundesbehörden tragen mit die Hauptlast bei dem Projekt der Digitalisierung / IT-Konsolidierung in der Bundesverwaltung.
    Deswegen steht ihnen auch ein gewisses Maß an Effizienzrendite in Form von Beteiligung, Weiterbildung und auch entsprechender Bezahlung zu.

    1. Dies ist definitiv ein Kritikpunkt beziehungsweise eine der größten Ängste.
      Aber im Hinblick auf die Personalnot – nicht nur die IT-Fachkräfte – kann die Digitalisierung dabei helfen, Prozesse zu optimieren (bspw. E-Rechnung; E-Geburt), wodurch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig entlastet werden.

      Da das Thema Arbeit 4.0 jedoch noch viel Klärungs- und Diskussionsbedarf beinhaltet, laden wir Sie herzlich ein, sich beim Digitalen Staat zu beteiligen und dabei zu helfen, es voranzutreiben.

    2. Sie lassen in Ihren Äußerungen einen gewissen Weitblick für die Bedürfnisse der Bürger vermissen. Verwaltung ist dem Bürger verpflichtet und der hat ein Anrecht auf Dienstleistungen, welche eben nicht in den weiten der Verwaltung hin und her geschickt werden und eine Entscheidung erst nach Wochen, oder Monaten fällt

      1. Da gebe ich Herrn Weingarten-Lippmann völlig recht. Die oeffentliche Verwaltung darf ihrer Zeit keinesfalls nachhinken und sollte mit den modernen Standards gleich gezogen werden.

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