Preis 2014

Preis für Online-Partizipation 2014

Das Ludwigshafener Bürgerbeteiligungsprojekt „City West: Abriss der Hochstraße Nord… und was kommt danach?“ wurde auf dem Verwaltungskongress Effizienter Staat mit dem Preis für Online-Partizipation 2014 geehrt. Der von der ]init[ AG für digitale Kommunikation, dem Behörden Spiegel und der polidia GmbH zum dritten Mal gestiftete Preis zeichnet vorbildlich umgesetzte Beteiligungsprojekte der öffentlichen Verwaltung aus. Zwölf Projekte bewarben sich in diesem Jahr um den Preis, der von einer mit Experten aus Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft hochkarätig besetzten Jury vergeben wird. „Das Projekt ,City West‘ greift ein Thema auf, das den Menschen auf den Nägeln brennt“, begründet die Jury ihre Entscheidung für das Projekt der Stadt Ludwigshafen. „Die Hochstraße hat die Stadt zerteilt, eine Reaktivierung der Verkehrsmagistrale ist ein entscheidendes Projekt für die Stadt. Die Beteiligung in dem Verfahren erfolgte sowohl on- als auch offline, alle verfügbaren Komponenten sind genutzt und beide Welten beispielhaft miteinander verbunden worden.“

Neben Ludwigshafen wurden 2014 auch der zweite und dritte Platz gesondert ausgezeichnet: Die Stadt Nürtingen belegt mit dem „Online-Dialog zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept ISEK 2025“ Platz 2. Den dritten Platz sicherte sich die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin mit dem Projekt „Abbiegen? Achtung! Sicher über die Kreuzung – Bürgerbeteiligung für mehr Radsicherheit“. Politik.de lobte einen Publikumspreis aus, den die Community auf dem Beteiligungsportal wählen konnte. Die meisten Stimmen sammelte die LAG Oststeirisches Thermenland für ihr Projekt „MEINE IDEE für die Oststeiermark“.

Verliehen wurde der Preis für Online-Partizipation im Rahmen des Verwaltungskongress Effizienter Staat in Berlin. Der etablierte Kongress, auf dem sich jährlich etwa 600 Verwaltungsmitarbeiter und -experten über die Zukunft der Verwaltung austauschen, stand 2014 unter dem Motto „Agenda 2020 – digital, effizient, gemeinsam“.

 

Die Gewinner des Preis für Online-Partizipation 2014

  • Jurypreis, 1.Platz
    City West: Abriss der Hochstraße Nord… und was kommt danach?“, Stadt Ludwigshafen

    Jurybegründung: „Das Projekt greift ein Thema auf, das den Menschen auf den Nägeln brennt. Die Hochstraße hat die Stadt zerteilt, eine Reaktivierung der Verkehrsmagistrale ist ein entscheidendes Projekt für die Stadt. Die Beteiligung in dem Verfahren erfolgte sowohl on- als auch offline, alle verfügbaren Komponenten sind genutzt und beide Welten beispielhaft miteinander verbunden worden.“

  • Jurypreis, 2.Platz
    Online-Dialog zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept ISEK 2025“, Stadt Nürtingen

    Jurybegründung: „In der Stadt existiert eine lange Beteiligungstradition im Offline-Bereich mit eigenen Leitlinien. Mit dem Projekt zur Integrierten Stadtentwicklung sind auch Online-Instrumente genutzt und die bisherigen Bürgerbeteiligungsverfahren sehr produktiv und konstruktiv ergänzt worden. Daher ist dieses Projekt besonders auszeichnungswürdig.“

  • Jurypreis, 3.Platz
    Abbiegen? Achtung! Sicher über die Kreuzung – Bürgerbeteiligung für mehr Radsicherheit“, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin

    Jurybegründung: „In der Stadt existiert eine lange Beteiligungstradition im Offline-Bereich mit eigenen Leitlinien. Mit dem Projekt zur Integrierten Stadtentwicklung sind auch Online-Instrumente genutzt und die bisherigen Bürgerbeteiligungsverfahren sehr produktiv und konstruktiv ergänzt worden. Daher ist dieses Projekt besonders auszeichnungswürdig.“

  • Publikumspreis
    MEINE IDEE für die Oststeiermark“, LAG Oststeirisches Thermenland

    Der Publikumspreis wurde auf der Beteiligungsplattform politik.de gewählt. Das Projekt konnte die meisten Stimmen auf sich vereinen. Thomas Heimstädt, Geschäftsführer der polidia GmbH (politik.de) betonte auf der Preisverleihung: „Mit „MEINE Idee für die Oststeiermark“ gewinnt erstmals ein Projekt aus Österreich eine Auszeichnung beim Partizipationspreis. Das Projekt integriert vorbildlich Online- und Offline-Komponenten und ist durch seinen Fokus auf die regionale Entwicklung in hohem Maße relevant für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Gleichzeitig nutzt das Projekt bespielgebend Instrumente der EU zur Förderung ländlicher Strukturen und beweist damit Weitblick.“ Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement; Maik Farthmann, Executive Director ]init[ AG; Agnes Köchl, Projektmanagerin neu&kühn; Daniela Adler-Neubauer, LEADER Aktionsgruppe Oststeirisches Thermenland Lafnitztal; Carsten Köppl, Leiter der Berliner Redaktion des Behörden Spiegel; Thomas Heimstädt, Geschäftsführer polidia GmbH (politik.de)

 

Mitglieder der Fachjury waren:

  • Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB)
  • Prof. Reinhard Riedl, Fachhochschule Bern
  • Dr. Peter Parycek, Zentrumsleiter – Zentrum für E-Governance, Donau-Universität Krems
  • Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement
  • Hanns-Jörg Sippel, Geschäftsführer der Stiftung Mitarbeit
  • Anne Hogeback, Stadt München, Preisträger Preis für Online-Partizipation 2013