E-Government

Das OZG ist die rechtliche Grundlage für die Digitalisierungsagenda der nächsten fünf Jahre. FITKO, Portalverbund, IT-Konsolidierung – eine standardisierte und verbindliche Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen muss mit einem hohen Millionenbetrag finanziell unterfüttert werden.
Wie können die Prozesse hinter der Digitalisierung optimiert werden? Wie können Kommunen unabhängig von den Großprojekten ihre eigenen digitalen Themen wie die E-Rechnung praktisch planen und umsetzen? Der Digitale Staat wird hierzu Input liefern, auch durch Norwegen als digitalen Vorreiter und Partner beim Kongress.

 

7 Gedanken zu “E-Government

  1. Aktuelle Vergleichsstudie bestätigt: once only alleine ist nicht genug – personalisiertes Nutzererlebnis ist Treiber für gerne genutzte e-Services. Sowohl in der Interaktion mit den Kunden der Verwaltung wie auch für die verwaltungsinterne Digitalisierung. Nutzungsgrad hoch heisst mehr Qualität bei der Bearbeitung, Fehlerreduzierung bei Eingabe und Verarbeitung und beschleunigte Verarbeitung.
    Siehe auch: https://adobe.ly/2Ix2jpH

  2. Digitalisierung, E-Government und Smart City: Immer wieder vergessen wird, dass fast die gesamte digitale Kommunikation über das so genannten DNS (Domain-Namen und IP-Adressen) läuft und damit gerade Top-Level-Domains wie .de oder .berlin eine kritische Infrastruktur darstellen.

    Teilweise haben Städte und Bundesländer ihre Kommunikation auf eine eigene Endung umgestellt, z.B. in Nordrhein-Westfalen mit http://www.land.nrw oder auch http://www.stadt.koeln oder http://www.freistaat.bayern. Gründe dafür gibt es zahlreiche, ein für das E-Government entscheidender ist, dass damit die Adressierung, Kommunikation und Auffinbarkeit von Bürgerdiensten stark vereinfacht und intuitiver wird.

    Es heißt dann z.B. nur noch http://www.mkw.nrw anstatt http://www.nrw.de/hochschule/finanzierung/hochschulbau/ministerium

    1. Das ist ein guter Punkt. Die Verwaltung muss ihre Sicherheitssysteme gewiss darauf ausrichten, dass potentielle Hackerangriffe wie Man in the Middle-Attacken über Cache Poisoning oder DNS Spoofing durch sichere Verschlüsselungsmethoden so gut wie irgend möglich vermieden werden sollten.

      Auf dem Digitalen Staat stehen jedoch – wie von Ihnen richtig aufgezeigt – die Inhalte und Umsetzungspotentiale von Digitalisierung, E-Government und Smart City im Vordergrund. Dem gesamten Thema der IT-Sicherheit in Behörden widmet sich ein kompletter separater Kongress mit dem Namen „Public IT Security“, kurz PITS. Dieser findet am 10. und 11. September im Hotel Adlon in Berlin statt. Weitere Infos hierzu finden Sie unter https://www.public-it-security.de.

    1. Auch ohne finanzielle Zuschüsse sind bereits erste Schritte möglich. Kommunale Verbundprojekte können bereits eine Alternative darstellen, wie beispielsweise bei der IT-Konsolidierung, in dem kommunale Rechenzentren zusammengefasst werden. Richtig ist, dass noch vor einem Jahr sich Bund und Länder einig waren, in den nächsten fünf Jahren zwei Milliarden Euro zu investieren (davon 500 Millionen Euro der Bund). Doch davon wollen die Finanzminister nichts mehr wissen. Aber was wird dann im nächsten Koalitionspapier von CDU/CSU/SPD stehen?

    2. Noch besser wäre ein klarer Plan, entscheidungsfähige Rollen und entscheidungsfreudige Personen. Schnell und zunächst in kleinen Schritten vorzeigbare Lösungen / e-Services implementieren. Dafür reicht das Geld allemal. Über Budgets für Flächenlösungen kann dann fundierter beraten und entschieden werden.

      1. Da bin ich ganz bei Ihnen! Kleine Schritte und agile Projekte die einen Mehrwert für den Bürger und die Mitarbeiter in den Verwaltungen aufzeigen.

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