Video: Heterogene Infrastruktur des Bundes erschwert IT-Konsolidierung

Dr. Reinhard Brandl war als Berichterstatter seiner Fraktion in der vergangenen Legislaturperiode das parlamentarische Gesicht der IT-Konsolidierung. (Foto: Allan Riedel)

Persönlichkeiten aus Verwaltung, Politik und Wissenschaft kommen in kurzen Videos mit fundierten Aussagen zur digitalen Transformation der Gesellschaft zu Wort. So auch das Mitglied des Haushaltausschusses Dr. Reinhard Brandl (CSU-MdB), welchen der Chefredakteur des Behörden Spiegel, R. Uwe Proll, zur Konsolidierung der IT des Bundes befragte.

Auf die Frage, weshalb die Konsolidierung der IT des Bundes so notwendig sei, führte Brandl an, dass die Heterogenität der Daten-Infrastruktur ein großes Problem darstelle. Der Prozess der IT-Konsolidierung, der seit circa zwei Jahren läuft, wird von zwei Dienstleistern, dem ITZBund und der BWI vorbereitet. Diese bis dato erfolgreiche Anstrengung sei der Schlüssel für die Umsetzung der IT-Konsolidierung, so Brandl. Man habe mit der Verteilung der Aufgaben keine Konkurrenzsituation schaffen wollen, sondern bewusst die Last auf zwei Schultern verteilt.

Bis jedoch die IT-Konsolidierung abgeschlossen sei, müsse man mit sieben bis acht Jahren rechnen. Außerdem würde die Erweiterung ja nie enden, da sich IT zwangsläufig fortentwickle. Weitere Zukunftsprojekte, wie das Netz des Bundes, das im Kern 2018 von der Deutschen Telekom AG fertiggestellt wird, stünden außerdem an. Brandl erwartet hier keine Verzögerung.