Modernisierung von Registern

Mit Dr. Johannes Ludewig konnte ein Experte im Bereich Registermodernisierung für den Fachkongress „Digitaler Staat“ gewonnen werden. Der Digitale Staat wird im März 2018 im größten Premierenkino Berlins, dem KOSMOS, stattfinden. (Foto: Bundesregierung, Steffen Kugler)

Der Vorsitzende des Nationalen Normenkontrollrates (NKR), Dr. Johannes Ludewig, wird im März 2018 auf dem Fachkongress Digitaler Staat über die Modernisierung von Registern sprechen. Digitalisierte Register sollen zur Grundlage der modernen Verwaltung werden. Datenbanken wie zum Beispiel das Strafregister oder das Geburtenregister – um nur wenige zu nennen – sind jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur unzureichend online verfügbar.

Der NKR hat es sich zur Aufgabe gemacht, unnötige Bürokratie zu vermeiden und das Risiko von Folgekosten für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung zu vermindern. Das kann im Zeitalter von Big Data bei den Behörden nur durch die Digitalisierung und Vernetzung der Register erreicht werden.

Dr. Johannes Ludewig, Jahrgang 1945, ist seit 2006 Vorsitzender des NKR. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler war Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Bahn AG. Weitere Stationen führten ihn als Staatssekretär ins Bundesministerium für Wirtschaft sowie in das Bundeskanzleramt. Dort war er Abteilungsleiter Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie Koordinator für die neuen Bundesländer. Außerdem war er Generaldirektor der Gemeinschaft der Europäischen Bahnen und Infrastrukturgesellschaften (CER) in Brüssel.